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Besuch in der Synagoge von Harmuthsachsen

Mo 21.07.2003 10:57
Am 14. Juli hatten die Konfirmanden der Kirchspiele Harmuthsachsen und Waldkappel Besuch aus Toronto: Steve und Barbara Held machten auf dem Weg zu ihren Verwandten in Südafrika für einen Tag einen Zwischenstopp in Harmuthsachsen, um die Synagoge, die beiden jüdischen Friedhöfe und gute alte Freunde wie z.B. Frau Louise Jacob zu besuchen.
Steve Helds Mutter Gretel Held, geb. Hammerschlag ist in Harmuthsachsen aufgewachsen und dort bis 1925 bei Lehrer Kron in die Jüdische Schule gegangen. Mit der Lebensgeschichte der Familie Kron beschäftigten sich die Schülerinnen der Klassen 6Fa und 6Fb der Karlheinz-Böhm Schule im Mai dieses Jahres. Eine Dokumentation dieses Unterrichtsprojektes ist in der Schule ausgestellt.
An Gretel Helds Elternhaus (Bilsteinstr. 13) vorbei gelangt man zum Eingang der Synagoge, vor der bzw. in der diese Fotos aufgenommen wurden.
An der Behelfstür der Synagoge haben Steve Held und Karlheinz Ewald gemeinsam eine Mesusa angebracht, die das Ehepaar Held als Geschenk mitgebracht hatte.
Ebenfalls als Geschenk an die Synagoge blieb in Harmuthsachsen ein 'Siddur Schma Kolenu', ein Hebräisch-Deutsches Gebetbuch, aus dem Steve Held das 'Schma Jisrael' betete. Die Widmung des Buches "Zum Gedenken an die frühere Jüdische Gemeinde von Harmuthsachsen” lautet in Englischer Sprache "In honour and memory of the former Jewish community of Harmuthsachsen. Presented by Steve, Barbara, Karen and Daniel Held, family of Adolf, Hedwig, Gretel und Max Hammerschlag.”
Die Konfirmanden der Kirchspiele Harmuthsachsen und Waldkappel in der Synagoge von Harmuthsachsenv.l.n.r.: Steve und Barbara Held; Bürgermeister Peter Hillebrandt; Elfriede und Karlheinz Ewald vor der Behelfstür der Synagoge in Harmuthsachsen''Höre Jisrael, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig!''

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