Aktuelles aus unseren Kirchengemeinden

Gottesdienst auf dem Friedhof: Das Wort vom Kreuz ist eine Gotteskraft (1. Kor 1,18)

So 16.08.2009 11:11
Der Gottesdienst am 16. August 2009 wurde in der Friedhofskapelle gefeiert. An welchem Ort ließe sich wohl besser über das Kreuz als Zeichen des Sieges und der Gotteskraft nachdenken als hier?
In ihrer Predigt deutete die Pfarrerin Kaukemüller-Nohl das Kreuz als Erinnerung an den qualvollen Tod Jesu um unsretwillen und damit als Erinnerung an Gottes Liebe zu uns: Christinnen und Christen bleiben nicht beim Tod Jesu stehen - sondern sie halten sich an das Geschehen des Ostermorgens, an Gottes Sieg über den Tod und damit an den Sieg des Lebens. Dieser Sieg ist eine Frucht der Liebe: So verweist der vertikale Balken des Kreuzes auf die Verbindung zwischen Gott und den Menschen. Der horizontale Balken verweist auf die Liebe der Menschen untereinander. Wo wir dieser Verbindung vertrauen, wird Trennung und Trauer überwunden: da wird dem ewigen Tod die Macht genommen und dem ewigen Leben schon im irdischen Leben Bahn gebrochen!

Das neue Kreuz, das ehrenamtlich von unserem Friedhofswärter Robert Graulich geschmiedet und von Restaurator Thomas Auel vergoldet wurde, leuchtet in der goldenen Gottesfarbe sowohl den Trauernden auf unserem Friedhof , als auch Wanderern auf der Plesse als auch Radfahrern an der Werra entgegen.
Im Namen des Friedhofs-Ausschusses danken wir Robert Graulich und Thomas Auel für Ihren Dienst!

Holz auf Jesu Schulter, von der Welt verflucht,
ward zum Baum des Lebens und bringt gute Frucht.
Wollen wir Gott bitten, dass auf unsrer Fahrt
Friede unsre Herzen und die Welt bewahrt.
Denn die Erde klagt uns an bei Tag und Nacht.
Doch der Himmel sagt uns: Alles ist vollbracht!
Wollen wir Gott loben, leben aus dem Licht.
Streng ist seine Güte, gnädig sein Gericht.
Denn die Erde jagt uns auf den Abgrund zu.
Doch der Himmel fragt uns: Warum zweifelst du?
Hart auf deiner Schulter lag das Kreuz, o Herr,
ward zum Baum des Lebens, ist von Früchten schwer.
Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn!
(EG 97)
Pfrin. Kaukemüller-Nohl und Bürgermeister Gebhard (Vorsitzende des Friehofs-Ausschusses), Ute Baden (Küsterei), Kurt und Heidrun Eisenträger (KV) und Robert Graulich (Friedhofswärter)
Restaurator Thomas Auel bei der Renovierung unserer Kirche

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