Aktuelles aus unseren Kirchengemeinden

Generationen-UNI am Angelteich

Sa 08.09.2007
"Open Air - Konfirmandenstunde" könnte man auch sagen. Am Besten, Sie lesen, was die Konfirmanden selbst darüber schreiben. Aus anfänglich 2 Tagebuch-Einträgen ist mittlerweile einiges mehr geworden:

Am Dienstag, den 28.8.07 sind wir Konfirmanden mit Herrn Hocke zum Seniorenzentrum gegangen. Als wir da waren, haben wir uns jemanden der älteren Herrschaften "aussuchen" dürfen. Manche von uns haben auch zu zweit geschoben. Ich hab mich entschieden, mit Lisa zu schieben. Zuerst hatten wir vor, eine alte Dame auszufahren, aber dann haben wir gesehen, dass der Bruder meiner Oma, Franz Nowak, auch dabei war. Da haben wir beschlossen, ihn spazieren zu fahren. Wir sind mit den Leuten dann zum Angelteich gegangen, und dort haben dann Miriam, Nicole und Melissa den Psalm 23 aufgesagt. Wir sind noch etwas dort geblieben und haben uns dann auf den Heimweg gemacht. Wieder am Altersheim angekommen, hat der Bruder meiner Oma uns gezeigt, wo der Bordstein so niedrig ist, dass wir gut hochfahren können, und als wir dann wieder aufbrechen wollten, hat er sich auch noch herzlichst bei uns bedankt und verabschiedet.

Katharina Sundheim, Konfirmandin

Nicole Voland und ich haben am Dienstag den 28.08.2007 einen netten Nachmittag mit älteren Leuten aus dem Waldkappeler Altersheim verbracht. Wir hatten eine nette, ältere Dame mit dem Rollstuhl zum Schwanensee in Waldkappel spazieren gefahren. Außerdem hatten wir ein super Wetter. Die Freude und den Spaß bei diesem kleinen Ausflug konnte man in den Augen dieser Frau erkennen. Auch uns hat dieser Nachmittag viel Spaß gemacht, und ich würde es gerne noch mal wiederholen.

Melissa Beyer, Konfirmandin

Das war der Ausflug:

Wir trafen uns am Gemeindehaus und gingen dann zusammen zum Altersheim Waldkappel. Als wir ankamen, empfing uns eine Helferin. Jeder bekam einen alten Herrn oder eine Frau. Dann erklärte uns die Betreuerin, wie man mit dem Rollstuhl bremst, gab uns noch weitere Hinweise und begleitete uns auch. Wir gingen zum Angelteich, und dort wollte der Pfarrer(Herr Hocke) testen, wer den Palm 23 besser kann: Die alten Leute oder die Konfirmanden. [Anmerkung des Veranstalters: Die Konfirmanden konnten nur deshalb so glänzend abschneiden, weil unser 98jähriger Auswendiglern-Champion nicht mit von der Partie war. Dann hätten wir Jungen ganz schön als ausgesehen!] Von dort aus gingen wir dann wieder zurück zum Altenheim und bekamen etwas zu Trinken. Wir verabschiedeten uns von den alten Leuten und gingen zum Gemeindehaus zurück, von wo wir uns die Gemeindebriefe zum Austragen mitnahmen. Dann durften wir nach Hause gehen.


Jan Knierim, Konfirmand

Wir fuhren die Bewohner des Seniorenzentrums in ihren Rollstühlen bis an den Angelteich und wieder zurück. Es kam eine Pflegerin aus dem Seniorenzentrum für Notfälle mit, damit den Bewohnern nichts passiert. Als wir an Angelteich waren, schauten wir uns das Wasser an. Eine Frau sagte, sie würde mit ihrem
Rollstuhl zu nah am Wasser stehen. Da wurde sie etwas nach hinten geschoben.
[Bezug nehmend auf den ersten der hier abgedruckten Texte:] Auch ich wurde von einer Bewohnerin wieder erkannt.


Christoph Blumenstein, Konfirmand

Ich finde, dass es den alten Menschen gut tut, dass sie mal rauskommen. Ich habe das Gefühl,dass sie sich immer wieder darüber freuen. Und ich finde, es ist ja nicht schlimm, wenn sich Jugendliche sozial angagieren und dabei helfen, alten Menschen ihren Lebensabend zu verschönern.

Milena Müller, Konfirmandin

Am Dienstag, den 28.08.07 unternahm ich mit meiner Konfirmandengruppe Waldkappel einen Rollstuhl-Ausflug mit alten, kranken, allein lebenden Menschen. Ich hatte eine ältere Dame geschoben mit meiner Konfirmandenkameradin Alena. Wir legten die Strecke vom Altersheim Waldkappel bis zum Angelteich zurück. Ein Konfirmand aus meiner Konfirmandengruppe hatte einen älteren Herr geschoben, welcher eine Lebensgeschichte von sich und seinem Holzkrückstock erzählte. Als wir am Angelteich angekommen waren, haben drei Konfirmanden ‚Der Herr ist mein Hirte‘ aufgesagt. Als der Tag langsam seinen Abschied nahm, gingen wir nach Hause. Diesen Rollstuhltag könnte ich für die nächste Konfirmandengruppe vorschlagen.

Ayline Eyrich, Konfirmandin
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