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Flüchtlinge aus Burma im Gottesdienst der Eschweger Marktkirche

Mo 11.12.2006
Die Eschweger Gruppe von "amnesty international" gestaltete den Gottesdienst am 2. Adventssonntag in der Marktkirche. Sie informierte über die Situation der Menschenrechte in dem asiatischen Staat Burma, der sich jetzt selbst "Myanmar" nennt. In Burma herrscht seit Jahrzehnten eine Militärregierung. Es gibt ca. 1.100 politische Gefangene. Immer wieder gibt es Berichte über Folterungen in den Untersuchungshaftanstalten und Gefängnissen. Kinder werden in großer Zahl zum Militärdienst gezwungen. Zayar Myo, der aus Burma floh und nun in Wanfried lebt, konnte von eigenen Erlebnissen berichten. Dekan Dr. Martin Arnold rief in seiner Predigt dazu auf, angesichts von Unrecht und Folter in vielen Ländern der Welt nicht zu resignieren. Gott selbst werde dem Recht zur Geltung verschaffen und dafür sorgen, dass die Menschen im Frieden leben können. Er lobte die Arbeit von "amnesty international" und insbesondere die Jugendlichen, die sich dort engagieren.
Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Mitwirkenden zu einem Gruppenbild

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