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Ausstellung in Eschwege , Neustädter Kirche, eingetroffen

Mo 05.09.2005
Die Ausstellung "Christliche Frauen im Widerstehen gegen den Nationalsozialismus" ist heute in Eschwege eingetroffen.

Die 18 großen Vitrinen wurden im Kloster St. Magdalena in Speyer abgeholt, wo sie in den letzten Wochen zu sehen waren. Beim Transport erwies es sich, dass Pfarrer auch Fahrer sein können, weil der LKW von Heinrich Mihr gesteuert wurde, Er wurde vom Neustädter Gemeindeglied Helmuth Rathje begleitet.
Beim Ausladen in Eschwege waren dabei -Bild v.l.n.r.) Annemarie Mihr, Reiner Leuschner, Helge Hofmann, Helmuth Rathje, Heinrich Mihr.

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 10. September, mit einem ökumenischen Frauentreffen für die Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen, das von evangelischen und katholischen Frauen vorbereitet wird. Dazu wird auch Pfarrerin Gerlind Schwöbel aus Frankfurt, eine der Initiatorinnen der Ausstellung, erwartet.
Eine Anmeldung zur Eröffnung wäre für die Organisatorinnen hilfreich (e-mail oder Telefon 05651/31163).

In der biographisch angelegten Ausstellung werden erstmals Lebensschicksale von christlichen Frauen vorgestellt, die im Konzentrationslager inhaftiert waren. Sie leisteten aus ihrem Glauben heraus aktiven politischen Widerstand oder widersetzten sich dem nationalsozialistischen Regime durch ihr Verhalten im Alltag.
Diese Lebenswege können heute zum verantwortlichen Handeln aufrufen.

Neben den täglichen Öffnungszeiten gibt es eine Reihe von interessanten Begleitveranstaltungen. Die erste am Montag 5. September, um 19.30 Uhr ist ein Vortrags- und Gesprächsabend "Frauenalltag in der Zeit des Nationalsozialismus und
Spurensuche in Eschwege" (Ursula Vaupel und Annemarie Zimmer, Lehrerinnen)
Ausladen in EschwegeEin sehr enges Klostertor für einen LKW

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