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Regelmäßiger Gottesdienstbesuch ist gesundheitsfördend

Fr 11.03.2005 11:43
Ein regelmäßiger Gottesdienstbesuch hat eine positive Wirkung auf Körperempfinden und Gesundheit.
Der Frauen-Treff von Altstädter und Neustädter Kirchengemeinde beschäftigte sich am Donnerstag, den 10.3.2005 mit dem Thema Gottesdienst. Ein Interviewbogen von Konfirmanden führte zu einem regen Austausch darüber, was der Gottesdienst ihnen bedeutet und was ihnen daran wichtig ist.
Pfrin. Repp-Jost stellte dann einen Artikel der Zeitschrift "Psychologie heute" Ausgabe März 2005 vor. In mehreren Studien fanden Psychologen heraus, warum der Gottesdienstbesuch gesundheitsfördend sein kann: - Regelmäßige Kichenbesucher werden ermutigt, sich für andere zu engagieren und darin einen Sinn zu sehen. Ehrenamtliches Engagement verringere das Krankheitsrisiko und lindere Depressionen.
- Regelmäßige Kirchenbesuche seien verbunden mit positiven Gefühlen. Der gemeinsam gefeierte Gottesdienst, ritualisierte Gebete, empfangene Sakramente, die Schöheit der Kirche - all das führe zu einer Transzendenzerfahrung, die weltliche Sorgen und Schmerzen zeitweise vergessen lasse.
- Regelmäßige Kirchenbesuche schafften Kontakte zu Menschen, die durch ihre religiöse Haltung soziale Vorbilder seien. Durch ihren Einsatz für andere, durch ihr Mitleid und ihre Fürsorge seien sie Beispiele für einen gesundheitsfördernden Lebensstil. - Außerdem schaffe die regelmäßige Teilnahme am Gottesdienst Verbindungen zwischen Menschen und ermögliche den Zugang zu Ressourchen, die anderweitig nicht verfügbar wären.
Zum Abschluss beschäftigten sich die Teilnehmerinnen des Frauen-Treffs mit der Kurshessischen Gottesdienstordnung und ihren einzelnen Elementen.
Neben Gesang, Orgelmusik, Gebet und Predigt wurde von vielen der Segen als der Höhepunkt des Gottesdienstes erlebt.
Wer sich gesegnet weiß, der bekommt Kraft für den Alltag.
Frauen-Treff im Altstädter Gemeindehaus

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