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Konfirmandenfreizeit der Konfer-Gruppe 2

Di 20.07.2004 20:29
Vom Freitag, 09. Juli, bis Montag, 12. Juli, verbrachten die 14 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gruppe 2 mit Pfr. Hofmann und Frau Zander als Begleitpersonen vier erlebnisreiche Tage im Ev. Freizeitheim Hirschhagen bei Hess. Lichtenau. Die Freizeit stand ganz im Zeichen der Förderung der Gemeinschaft innerhalb der Gruppe. Wahrnehmungsspiele, Vertrauenübungen, Kooperationsspiele und Abenteueraufgaben förderten das gegenseitige Aufeinanderzugehen und Aufeinanderhören sowie die Beteiligung vieler an Entscheidungsprozessen, die für die gesamte Gruppe wichtig sind. Jede und jeder konnte seine und ihre Begabungen und Fähigkeiten an den verschiedensten Stellen einbringen. Der Tag am Samstag und am Sonntag begann jeweils mit einem Morgenkreis, in dem es um die Besinnung auf einen christlichen Gedanken ging, am Sonntag nachmittag feierte die Gruppe im Andachtsraum gemeinsam Abendmahl.
Am Freitag Abend "kämpften" alle bei der Mini-Olympiade um Gold- und Silbermedaillen, am Samstag abend wurde der Tagesraum in ein Kino verwandelt. Bei Chips und Popcorn wurde der Film "Bruce allmächtig" gezeigt. Der Montag vormittag stand ganz im Zeichen der Diakonie. Bei einem Besuch in der Orthopädischen Klinik Lichtenau hatten die Konfirmandinnen und Konfirmanden die Gelegenheit, zu spüren und zu hören, wie es ist, wenn man mit körperilchen Beeinträchtigungen leben muss. Herr Zinner, seit einigen Jahren an den Rollstuhl gebunden, als Rollstuhlfahrer allerdings aktiver Sportler (Schifahren, Snowboardfahren, Fallschirmspringen u.a.), vermittelte den Jugendlichen beim Basketballspielen und anderen Spielen in den Rollstühlen nicht nur viel Spaß, sondern auch einen Eindruck davon, wie aktiv auch Menschen, die einen Rollstuhl gebunden sind, ihr Leben gestalten können. In einem anschließenden Gespräch erzählte Frau Bodenstein von ihrem Leben als MS (Multiple Sklerose)-Kranke, von den Beeinträchtigungen, die mit Fortschreiten der Krankheit immer mehr zunehmen, aber auch von ihrer Willenskraft und ihrem Selbstbewußtsein, mit und trotz ihrer Körperbehinderung und dem ständigen Angewiesensein auf Hilfe ihr Leben bewußt und dankbar zu leben.
So gingen am Montag Mittag vier erlebnisreiche Tage zu Ende. Müde, aber auch zufrieden und mit neuen Eindrücken und Erlebnissen kehrten die Konfirmandinnen und Konfirmanden zurück.
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