Aktuelles Gesamtübersicht

Sieben Wochen ohne...

Mi 25.02.2004
Fachstelle für Suchtprävention empfiehlt:
Sieben Wochen ohne...
Mehr als zwei Millionen Menschen beteiligen sich in jedem Jahr an der vorösterlichen Fasten- und Passionsaktion der Evangelischen Kirche ,,Sieben Wochen ohne", in diesem Jahr vom 25.02. - 11.4.2004.

1983 entschlossen sich mehrere Hamburger Pfarrer und Journalisten, freiwillig in diesen Wochen ohne Alkohol zu leben. Dieser persönliche Plan bekam so viel Zuspruch, dass sich viele weitere Fastenwillige anschlossen mit dem Ziel einer bewussten Gestaltung der Passionszeit.

"7 Wochen Ohne" will Menschen einladen,

 eingeschliffene Alltagsgewohnheiten zu überdenken,
 auf lieb gewonnene Gewohnheiten, wie z.B. Alkohol, Nikotin, Süßigkeiten zu verzichten,
 zu klären, was Lebensqualität ausmacht,
 Platz zu schaffen für Veränderungen,
 neue Perspektiven zu entwickeln,
 durch Konsumverzicht Solidarität mit Benachteiligten zu zeigen.

Weniger ist oft mehr. ‚Sieben Wochen ohne‘ sind auch ‚Sieben Wochen mit‘. Wo Verzicht ist, ist Platz für Neues, denn wer fastet, lebt bewusster. Dies ist auch der ursprüngliche Sinn des Fastens, nicht der qualvolle Verzicht auf Annehmlichkeiten oder bloßes Abspecken.

Die Aktion "7 Wochen Ohne" findet in diesem Jahr zum 21. Mal statt und steht unter dem Motto: auf!klären. Dieses Leitthema soll anregen, die eigenen Konflikte mit sich selbst und mit anderen anzugehen - um aufzuklären. Sieben Wochen ohne belastende Konflikte, ohne zerstörerischen Streit, können sieben Wochen mit Streitkultur und Frieden sein, auf dem Weg zu einem offenen Zusammenleben, zur Versöhnung mit sich selbst und anderen.

Wer teilnehmen möchte, kann sich bei seiner Kirchengemeinde erkundigen oder im Internet einen Fastenkalender bestellen, der ihn oder sie mit einen Kalenderblatt pro Tag durch diese Zeit begleitet: www.7-wochen-ohne.de

» zurück