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"Steh auf und geh" - Weltgebetstag mit Simbabwe als Gastgeberland

Mi 04.03.2020 09:23
Der Gottesdienst will ermutigen und bewegen - unter dem Motto: "Steh auf und geh" laden Frauen aus Simbabwe am ersten Freitag im März, diesmal am 6.März rund um die Welt zum Weltgebetstag ein. In 108 Ländern rund um den Erdball feiern christliche Frauen alljährlich den Weltgebetstag. Das gemeinsame Engagement dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können, verbindet Frauen über Konfessionsgrenzen hinweg und ist damit tatsächlich gelebte Ökumene.
Jedes Jahr steht ein anderes Land unter Berücksichtigung der Lebenssituation der dort lebenden Frauen im Mittelpunkt. Christliche Frauen des jeweiligen Landes wählen Texte, Gebete und Lieder aus, die dann in Gottesdiensten in 88 Sprachen gefeiert werden.
Das diesjährige gastgebende südafrikanische Land Simbabwe war in den letzten Jahren häufig in den Schlagzeilen: nach dem Sturz des langjährigen Machtinhaber Robert Mugabe im Herbst 2017, während der Wahlen im Sommer 2018 oder Mitte März 2019, als der Osten des Landes schwer von einem tropischen Wirbelsturm getroffen wurde. Zu Beginn der Klimakonferenz in Madrid im letzten November wurde vor einer nie zuvor dagewesenen Hungersnot aufgrund einer der schlimmsten Dürren gewarnt..
Für Frauen ist das Leben in Simbabwe nicht einfach. Frühverheiratung, Teenagerschwangerschaften, häusliche Gewalt und Besitzlosigkeit prägen das Leben von Frauen und Mädchen in Simbabwe
Unter dem Motto "Steh auf und geh" haben Frauen aus Simbabwe darum eine Hoffnungs- und Heilungsgeschichte aus dem Johannes-Evangelium in den Mittelpunkt der diesjährigen Gottesdienste gestellt. Hier geht es nicht allein um körperliche Heilung, sondern auch um menschliche Beziehungen, Armut und Resignation geht.
Zu den Gottesdiensten, die von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen vorbereitet wurden, sind nicht nur Frauen herzlich eingeladen!

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