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Doppelte Freude für die Kirchenmusik in Ulfen

Mo 26.06.2017 08:36
Orgel renoviert und überraschende Ehrungen für insgesamt 118 Jahre Organistendienst
Im Rahmen eines Johannisfestes gab es in der Ulfener St. Johanniskirche gleich doppelten Grund zur Freude. Zum einen konnte die Orgel der Ulfener Kirche nach einer gründlichen Reinigung und Renovierung wieder in Gebrauch genommen werden.
Zum anderen wurden die Organisten Michael Rimbach, Albert Schüler und Albert Rimbach für insgesamt 118 Jahre Organistendienst in den Gemeinden des Kirchspiels Ulfen geehrt. Dekan Dr. Martin Arnold überreichte ihnen im Auftrag des Bischofs je eine Walter-Blankenburg-Medaille für besonders lange und engagierte kirchenmusikalische Dienste. Michael Rimbach spielt seit mehr als 30 Jahren die Orgel in Ulfen. Albert Schüler wirkt seit 38 Jahren als Organist in den Gemeinden Breitau, Krauthausen und Weißenborn. Und Albert Rimbach begleitet die Gottesdienste in Wölfterode und Blankenbach sogar schon seit 50 Jahren. "Um diese Kontinuität beneiden Sie viele andere Gemeinden", sagte Dekan Arnold. "Das Wort Gottes kommt von Herzen und geht zu Herzen, deshalb kommt es nie ohne Musik daher." Er rief auch junge Menschen dazu auf, sich in den Dienst der Kirchenmusik zu stellen.

Die drei geehrten Organisten und die Orgelbaumeister Dieter Noeske und Peter Kozeluh vermittelten der Gemeinde durch ein buntes Konzertprogramm einen guten Eindruck von den großen klanglichen Möglichkeiten der Ulfener Orgel. Dekan Arnold dankte dem Förderverein für die Ulfener Kirche und allen, die mitgeholfen haben, die Erneuerung der Orgel zu realisieren.
Vorn in der Mitte von links nach rechts die Geehrten Albert Schüler, Michael Rimbach und Albert Rimbach. Vorn links Hedwig Siebert vom Förderverein und Orgelbaumeister Dieter Noeske. Vorn rechts Pfarrerin Rita Reinhardt.

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