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Christi Himmelfahrt und Brotspende auf der Boyneburg

Mi 31.05.2017 12:46
Aus den Dörfern rund um die Boyneburg hatten sich unzählige Menschen auf den Weg gemacht, um bei herrlichem Frühlingswetter auf dem Berg "Christi Himmelfahrt" zu feiern. Unter den Ruinen der Burg wurde zunächst Gottesdienst gefeiert. Baron Otto von Boyneburg und seine Familie hatten dazu eine Kanzel zum Bergfried transportiert, die Kirchengemeinden Datterode und Röhrda sorgten für Musik und Akustik. Die Predigt hielt in diesem Jahr Dekan Dr. Martin Arnold aus Eschwege. Er rief die Gemeinde dazu auf, an die Macht der Liebe zu glauben: "An Christi Himmelfahrt feiern wird, dass Jesus Christus alle Macht im Himmel und auf Erden übergeben wurde." Er verlas die Sage von der Boyneburg, nach der eine Tochter der Familie von Boyneburgk vor ihrem Tod bei Gott geschworen hatte, in jedem Jahr am Himmelfahrtstag den Menschen aus den Dörfern ringsum Brot zu spenden. "Hungrige speisen", so Arnold, "ist das erste und größte Werk der Barmherzigkeit, auch heute." Und dies geschah dann auch nach dem Gottesdienst. Baron Otto von Boyneburgk verteilte mit einigen Helfern eine Wagenladung Brot an die große Menschenmenge. Auch zwei ökumenische Gäste aus Estland, die an dem Gottesdienst teilnahmen, erhielten von Baron von Boyneburgk ein Brot, das sie noch in Estland an dieses besondere Erlebnis erinnern wird.
Baron Otto von Boyneburgk verteilt Brot an die Menge. Foto: Anke SchädelDekan Dr. Martin Arnold bei der Predigt. Foto: Anke Schädel

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