Aktuelles Gesamtübersicht

Weitere Beratungsrunde zur Fusion der Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen

Di 14.03.2017 17:37
In viereinhalbstündigen Beratungen hat sich die aus den beiden Kirchenkreisvorständen bestehende Steuerungsgruppe für den Fusionsprozess jetzt mit den Leitungsstrukturen für den neuen Kirchenkreis beschäftigt. Wie soll die neue Kreissynode gebildet und wie soll der Kirchenkreisvorstand zusammengesetzt sein? Und wie können die Aufgaben im Dekanat am besten wahrgenommen werden? Eine Stelle - darin bestand Einigkeit - reicht dafür nicht aus. Noch ist aber unklar, welche Stellenanteile die Landeskirche dafür zur Verfügung stellen wird. In der Steuerungsgruppe wurde über unterschiedliche Modelle für das Dekanat diskutiert. Soll es Stellenanteile für eine ständige Stellvertretung mit Ressortzuständigkeit geben? Oder ist eine "Doppelspitze" sinnvoller?
Über die Größe einer gemeinsamen Kreissynode ist man sich einig. Sie soll nicht größer sein als die bisherigen Kreissynoden, also etwa 80 Mitglieder umfassen.
Die Arbeitsatmosphäre wird auch in Zukunft konstruktiv bleiben, so hoffen alle Beteiligten, doch die Verhandlungen brauchen ihre Zeit. Immerhin: Auf einen gemeinsamen Zeitplan konnte man sich verständigen. Und auch die unterschiedlichen Strukturen beider Kirchenkreise wurden in einer Bestandsaufnahme bewusst. Während der Kirchenkreis Witzenhausen mit der Kirschenstadt und den weiteren kommunalen Zentren Bad Sooden-Allendorf, Hessisch Lichtenau und Großalmerode eher dezentral strukturiert ist, sind im Kirchenkreis Eschwege die kleineren Städte und Dörfer stärker auf die Kreisstadt Eschwege als Zentrum bezogen. Historisch unterschiedlich gewachsen, haben beide Kirchenkreise jedoch "Kooperationsräume" eingerichtet, um die Zusammenarbeit in den Regionen zu stärken.

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