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Pfarrer Harald Aschenbrenner aus Niddawitzhausen verabschiedet

Mo 25.01.2016 10:36
Für die Kirchengemeinden Niddawitzhausen, Eltmannshausen, Weidenhausen und Albungen ging am Sonntag eine fast 19-jährige Weggemeinschaft zu Ende. Pfarrer Harald Aschenbrenner verlässt das Kirchspiel, um eine neue Stelle als Militärseelsorger in Fritzlar anzutreten. Zum Abschied war die Kirche in Niddawitzhausen so überfüllt, dass trotz eines vor der Kirche aufgestellten Zeltes für manche nur noch ein Stehplatz übrig blieb. Nicht nur zahlreiche Gemeindeglieder waren gekommen, sondern auch viele Weggefährten aus dem Kirchenkreis und Gäste aus dem öffentlichen Leben.

Pfarrer Aschenbrenner erinnerte in seiner Predigt daran, dass Gott ein besonderes Gefallen an der Barmherzigkeit habe: "Ohne Barmherzigkeit ist alles nichts." Diesen Ball nahm Dekan Dr. Martin Arnold auf: "Harald Aschenbrenner habe ich als einen Pfarrer erlebt, der barmherzig mit sich selbst und mit anderen ist, weil er an die Barmherzigkeit Gottes glaubt."

Gruß- und Abschiedsworte sprachen die Ortsvorsteher Walter Höfel (Niddawitzhausen), Georg Rost (Eltmannshausen) und Horst Schäfer (Albungen) sowie im Namen der Weidenhäuser Vereine Matthias Seifert. Pfarrerin Dorlies Schulze (Germerode) dankte Aschenbrenner im Namen der zahlreich anwesenden Pfarrkollegen und bezeichnete ihn als besonders verlässlich und hilfsbereit. Der katholische Dechant und Pfarrer Mario Kawollek würzte seine Grüße mit viel Humor. In Anspielung auf seine künftige Tätigkeit als Militärseelsorger wünschte er ihm viel Gelassenheit und schenkte ihm ein Heft "Asterix als Legionär". Im Namen der Kirchenvorstände dankte schließlich Petra Landefeld-Zbierski: "Du warst uns ein guter Pfarrer." Er habe Mut gemacht zur Selbständigkeit und die Eigenverantwortlichkeit gestärkt. Mit einem Dank an die Pfarrfamilie endete der Abschied in der Kirche. Barbara Höfel und Brunhilde Ludolph überreichten Blumen an Nadia Aschenbrenner und ihre Töchter.
Pfarrer Harald AschenbrennerDie kleine Dorfkirche in Niddawitzhausen war überfülltBarbara Höfel und Brunhilde Ludolph überreichten Blumen an Nadia Aschenbrenner

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