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"Chofim - Ufer"

Di 27.10.2015 16:57
So die Überschrift des überzeugenden Konzertes der Sängerin Esther Lorenz und des Gitarristen Hendrik Schacht. Er ein Virtuose an der Gitarre, sie eine Sängerin mit Leidenschaft und großem Können. Es war eine musikalische Reise durch das Judentum.
In der evangelischen Kirche zu Wanfried führte Esther Lorenz das begeisterte Publikum zurück streichen in die biblische Zeit des Alten Testamentes. Aber auch die jüngere Vergangenheit kam nicht zu kurz.
So erzählte Esther Lorenz immer wieder, zwischen den einzelnen Liedern, vom Leben im Judentum. Erläuterungen über Feiertage und Bräuche vervollständigten dieses musikalische Kaleidoskop. Auch der leise jüdische Witze fehlte nicht in ihren Liedern und Erzählungen.
Wenn Esther Lorenz die hebräischen Lieder sang, verschmolz ihre Stimme mit der Akustik der Kirche, so dass ihr Gesang den gesamten Kirchenraum ausfüllte.
Die Texte sind voller Poesie in der einst sakralen Sprache Hebräisch, aber auch in der Sprache der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung im Mittelalter aus Spanien in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten. Von Blumen, die aus Felsspalten wachsen, aber auch von Hoffnung und Frieden war dort die Rede.
Organisiert wurde das Konzert und die stimmungsvolle Ausleuchtung der Kirche vom Förderverein Evangelische Stadtkirche Wanfried, unter ihrem Vorsitzenden Wolf-Arthur Kalden, auf dessen Einladung Esther Lorenz und Hendrik Schacht nach Wanfried kamen. Ein Konzertabend der begeisterte und das Gefühl der jüdischen Kultur erlebbar machte.
Esther Lorenz

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