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In einem Boot

So 18.10.2015 16:07
Mit einem Familiengottesdienst in Weidenhausen ging der diesjährige Gemeindekonvent des Kirchenkreises Eschwege zu Ende. Mit einem Segelschiff verglichen Pfarrer Harald Aschenbrenner und Lektorin Petra Landefeld-Zbierski in ihrer Predigt die Gemeinde. Während dieses Schiff in der Vergangenheit oft Rückenwind gehabt habe, gelte es nun auch gegen den Wind zu kreuzen. Trotz stürmischer Zeiten könne man aber Ruhe bewahren, weil Jesus mit an Bord sei.
Der Gottesdienst wurde von Kindern, Kirchenvorsteherinnen und Mitgliedern einer Besuchsgruppe aus dem Kirchenkreis mitgestaltet. Mit ihm schloss der diesjährige Gemeindekonvent im Kirchspiel Niddawitzhausen. Während des Jahres hatten die Besucherinnen und Besucher am Gemeindeleben teilgenommen, die Dörfer Niddawitzhausen, Eltmannshausen, Weidenhausen und Albungen kennen gelernt und mit dem Kirchenvorstand intensiv über die Gemeindeentwicklung beraten. Dabei wurde deutlich, dass es in den Gemeinden viel freiwilliges Engagement und eine gute Vernetzung mit den Vereinen in den Dörfern gibt. Dennoch ist die Zahl der Gemeindeglieder seit langem rückläufig. Pfarrer Aschenbrenner warnte davor, diese Entwicklung durch eigene Anstrengungen kompensieren zu wollen: "Das wäre so also wolle man ein Segelschiff durch das gemeinsame Pusten der Mannschaft bewegen." Dekan Dr. Martin Arnold verwies darauf, dass der Wind des Heiligen Geistes das Schiff der Gemeinde antreibe. Seine Dynamik bringe die Kirche voran.
Im Anschluss an den Gottesdienst war bei Kaffee und Kuchen noch viel Gelegenheit zum Gespräch. Die Besuchsgruppe dankte den Gemeinden für die Gastfreundschaft und die Offenheit, die sie im Kirchspiel Niddawitzhausen erlebt hat.
Nach dem Gottesdienst versammelte sich die Gemeinde mit der Besuchergruppe zu einem Erinnerungsfoto

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