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"Alles hat seine Zeit": Hannelore Beutler als Geschäftsführerin der Diakoniestationen Eschwege-Witzenhausen verabschiedet

Sa 28.03.2015 10:09
Mit dem Bibelwort "Alles hat seine Zeit" wurde Hannelore Beutler im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Eschweger Marktkirche in den Ruhestand verabschiedet. Dazu hatten sich nicht nur eine große Zahl von Mitarbeiterinnen der Diakoniestationen, sondern auch viele Weggefährten aus der Diakonie, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Familienangehörige von Hannelore Beutler in der Eschweger Marktkirche versammelt. Im Gottesdienst wurde sie durch Dekanin Ulrike Laakmann (Witzenhausen) und Dekan Dr. Martin Arnold (Eschwege) von ihren Aufgaben und Pflichten befreit und durch Diakoniepfarrer Markus Keller für ihren weiteren Lebensweg gesegnet. Keller zeichnete ihren beruflichen Werdegang nach. Sie habe betriebswirtschaftliche und pflegewissenschaftliche Kompetenzen miteinander verbunden und damit die Diakoniestationen aus einer bedrohlichen wirtschaftlichen Situation zu einem gut aufgestellten Unternehmen weiterentwickelt. Durch ihre Mitwirkung an der öffentlichen Diskussion habe sie auch zu einem Schwenk in der Pflegepolitik des Kreises beigetragen, sagte Stefan Reuß, der Landrat des Werra-Meißner-Kreises. Inzwischen gebe es keinen Vorrang mehr für große stationäre Pflegeeinrichtungen gegenüber der ambulanten Pflege. Denn es gehe "um den Menschen, nicht um den Profit." Der Eschweger Bürgermeister Alexander Heppe bezeichnete Hannelore Beutler als eine beeindruckende Persönlichkeit. Vor allem ihrem Engagement sei es zu verdanken, dass die Diakoniestationen nun mit den stationären Einrichtungen "Hospital St. Elisabeth" und "Zum Brückentor" zu einer neuen gemeinsamen Gesellschaft verschmolzen werden konnten. Sie sei das "Herz der Fusion" gewesen. Für die diakonischen Einrichtungen in der Region trat Hartmut Kleiber, der Vorsitzende des Vereins "Aufwind", mit einem Hut ans Rednerpult: "Hut ab vor ihrem großen Engagement", so Kleiber. Als abschließend noch die etwa 70 Mitarbeiterinnen der Diakoniestationen in den Chorraum der Marktkirche zogen und ihren Dank mit guten Wünschen und einem Lied zum Ausdruck brachten, zeigte sich Hannelore Beutler sichtlich bewegt. Sie schenkte Torsten Rost, der nun als Geschäftsführer der "DiaCom Altenhilfe gGmbH" auch die Leitung der Diakoniestationen übernehmen wird, eine neue Dienstjacke mit dem Logo der Diakoniestationen. Hannelore Beutler kündigte an, die neue Freiheit im Ruhestand zu nutzen, um mit ihrem Mann Reisen zu unternehmen und noch mehr mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.
Hannelore Beutler (Mitte) mit ihrem Nachfolger Torsten Rost (links) und Diakoniepfarrer Markus KellerHannelore Beutler (Mitte) mit Dekanin Ulrike Laakmann (rechts), Diakoniepfarrer Markus Keller (zweiter von rechts), Geschäftsführer Torsten Rost (zweiter von links) und Dekan Dr. Martin Arnold (links)Die Mitarbeiterinnen der Diakoniestationen singen ein LiedHannelore Beutler

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