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Ohne Küster wird es düster …

So 22.02.2015 17:08
30 Küsterinnen und Küster aus Nordhessen versammelten sich zu einer Konferenz in Eschwege.
Stühle stellen, Tische decken, heizen, lüften, Räume säubern, Rasen mähen, Glockenläuten, Gottesdienste vorbereiten - Küster und Küsterinnen arbeiten im Hintergrund. Dennoch ist es ein Beruf "mit Schlüsselfunktion". Was sie tun, fällt oft erst dann auf, wenn sie einmal ausfallen und nicht alles klappt und stimmt. Im Zuge der Sparmaßnahmen werden in vielen Gemeinden Küsterstellen reduziert, ganz abgebaut, in Geringverdiener- und Minijobs aufgesplittet oder auf Ehrenamtliche verteilt. Küsterinnen und Küster haben aber auch einen Auftrag im Gemeindeaufbau und in der Vernetzung. Sie sind für viele Kirchenbesucher "niedrigschwellige Ansprechpartner" vor Ort. "So ist das Küsteramt ein Dienst für die Menschen und ein Dienst an Gott", sagt Nina Wetekam, Fachreferentin für Küsterarbeit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.
Bei der Küsterkonferenz in Eschwege standen die Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis im Mittelpunkt. Dazu referierte Andreas Klenke von der landeskirchlichen Mitarbeitervertretung. Begrüßt wurden die Gäste von Dekan Dr. Martin Arnold mit einer Andacht in der Neustädter Kirche.
Foto: Martin Arnold

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