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Bundestagsabgeordneter Michael Roth setzt sich für Innenrenovierung der Kirche in Datterode ein

Sa 04.10.2014 19:57
Die Kirche in Datterode gehört zu den ältesten und interessantesten im Werra-Meißner-Kreis. Das Kirchenschiff ist im Kernbestand noch romanisch (12. Jahrhundert). Im Hochmittelalter wurde der Westturm angefügt und im Spätmittelalter der Chor. Nur in sehr wenigen Kirchen haben sich spätmittelalterliche Wandmalereien erhalten. Um diese Fresken, die erst seit 1959 wieder freigelegt wurden, zu erhalten, unternimmt die Gemeinde große Anstrengungen. Jetzt besuchte auch der Bundestagsabgeordnete Michael Roth die Kirche, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Pfarrerin Katrin Schröter erläuterte ihm das Vorhaben, das in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege geplant und durchgeführt wird. Eine besondere Kostbarkeit ist die Darstellung von Christus als Weltenrichter in der Mandorla. Roth zeigte sich nicht nur von den Fresken, sondern auch vom Engagement der Gemeinde beeindruckt. "Was wir in Eigenleistung tun konnten, haben wir getan", sagte Kirchenältester Georg Schmitdt, "die Restauration der Fresken ist aber nur durch Fachleute möglich." Er will sich dafür einsetzen, dass die Restaurationsarbeiten auch durch Bundesmittel unterstützt werden. Weitere Mittel kommen vom Land Hessen, vom Kirchenkreis Eschwege und von der Landeskirche.
Michael Roth (zweiter von links) mit Pfarrerin Schröter (links), Dekan Dr. Martin Arnold und Mitgliedern des KirchenvorstandsChristus als WeltenrichterRoth mit Kindern des Kindergartens, die gerade Erntedankgaben in die Kirche brachten

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