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Evangelische Familienbildungsstätte hat sich als Mehrgenerationenhaus bewährt

Mi 30.07.2014 08:26
Staatsminister Michael Roth besuchte die Evangelische Familienbildungsstätte in Eschwege
Die Finanzierung des Mehrgenerationenhauses ist auch für das Jahr 2015 gesichert. "Wünschenswert wäre jedoch eine nachhaltige Sicherung und eine Verstetigung der Förderung", sagte Dekan Dr. Martin Arnold in einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Roth, an dem auch Hedwig Siebert und Ludger Arnold vom Kirchenkreisvorstand teilnahmen.

Von der Wirksamkeit der Förderung konnte sich Roth überzeugen, als ihm das Projekt "Aktiv in den Job" vorgestellt wurde. In diesem Projekt werden junge Frauen, die eine Ausbildung oder einen Beruf anstreben, aktiv dabei unterstützt, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Zwölf junge Mütter aus der Region erzählten Roth von den Hoffnungen, die sie mit dem Projekt verbinden. Dazu gehört nicht nur die Vorbereitung auf einen Ausbildungsplatz. "Ich möchte auch Selbstbewusstsein gewinnen", so eine Teilnehmerin. Unterstützt werden die jungen Frauen dabei von der Projektleiterin Antje Vopicka, die sich zwei Mal in der Woche mit der Gruppe trifft. "Wir freuen uns über die Fortschritte und Erfolge, die wir mit den drei vorherigen Kursen hatten", sagte Birgit Elbracht, die stellvertretende Leiterin der Familienbildungsstätte. Roth zeigte sich angetan von den Frauen, die ihre Lebenssituation verbessern möchten. Beim Abschied fragte ihn eine Teilnehmerin: "Werden wir jetzt Facebook-Freunde"?

Mehrgenerationenhäuser sollen den Zusammenhalt in der Gesellschaft und die Eigenverantwortung der Menschen für ihr direktes Umfeld stärken. Sie fördern auch die Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf. Die Familienbildungsstätte Eschwege ist eines von 450 Mehrgenerationenhäusern in Deutschland.
Staatsminister Roth (Mitte hinten) mit jungen Müttern, Mitgliedern des Kirchenkreisvorstands und der stellvertretenden Leiterin Birgit Elbracht

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