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Das Feuer in die Orte tragen

Sa 21.06.2014 11:34
Die Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden in einer Region stand im Mittelpunkt der Beratungen zwischen den Leitungsgremien der Kirchenkreise Eschwege und Mühlhausen. Pfarrerin Beate Eisert (Kirchheilingen) berichtete, wie in ihrer Region schon seit vielen Jahren neue Formen der Zusammenarbeit erprobt werden. "Als einige Chöre wegen Überalterung nicht mehr singfähig waren, haben wir einen Regionalchor mit Band gegründet, in dem jetzt 40 Personen aus zwölf Dörfern mitsingen", so Eisert. Unter dem Motto "Das wandernde Gottesvolk" wurden Gottesdienstgemeinschaften gegründet, die abwechselnd in den Orten einer Region gemeinsam Gottesdienst feiern. "In einer größeren Gemeinschaft kann man schöner Gottesdienst feiern als nur mit drei oder vier Personen", ist die Erfahrung von Eisert.
Die Leitungstreffen gehören zu den regelmäßigen Begegnungen zwischen den Partnerkirchenkreisen Eschwege und Mühlhausen, die unterschiedlichen Landeskirchen angehören. Von Eschweger Seite nahmen Dekan Dr. Martin Arnold, Pfarrer Ralph Beyer (Oetmannshausen) und Ludger Arnold, der Vorsitzende der Kreissynode, teil. Aus Mühlhausen waren Superintendent Andreas Piontek, Kirchenkreisamtsleiterin Dagmar Neid, Jugendreferent Micha Hofmann, Pfarrer Dietmar Opitz, Pfarrerin Beate Eisert und Jens Ritter, der neue Präses der Kreissynode Mühlhausen nach Eschwege gekommen.
Beate Eisert (rechts) erläutert Dekan Arnold (Mitte) und Supertintendent Piontek die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden in ihrer Region

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