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Sternsinger im Klinikum in Eschwege

Mi 22.01.2014 07:51
Auch in diesem Jahr sind die Sternsinger in den Tagen nach dem Dreikönigstag am 6. Januar wieder in das Klinikum Eschwege gekommen.
Die Geschwister Miriam, Stefanie, Katharina, Noah und Aaron Pröschel von den Ökumenischen Sternsingern Reichensachsen haben zusammen mit Manfred Pohle den Menschen im Krankenhaus Gottes Segen zum neuen Jahr gebracht. Begleitet wurden sie dabei von den Klinikseelsorgerinnen Gudrun Kühnemuth, Judith Pickard und Iris Hocke.
Die Sternsinger schrieben das Segenszeichen C-M-B "Christus Mansionem Benedicat"- Christus segne dieses Haus - auf den Stationen an.

Die Tradition der Sternsinger geht zurück auf eine Erzählung aus der Bibel. Im Matthäusevangelium wird berichtet, dass sich nach der Geburt Jesu Weise aus dem Morgenland auf den Weg gemacht haben, um das Kind in der Krippe zu finden, es anzubeten und ihm ihre Schätze zu bringen. Geleitet wurden sie dabei von einem Stern, der ihnen den Weg wies. Im Mittelalter wurden daraus die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar.
Die Sternsinger erinnern zum Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar noch einmal an die Botschaft von Weihnachten: dass Gott Mensch geworden ist, um uns Menschen nahe zu sein und unseren Weg durch die Höhen und Tiefen des Lebens zu begleiten.

Die gesammelten Spenden der Sternsinger kommen Kinderhilfsprojekten in aller Welt zu Gute.
Die diesjährige bundesweite Sternsingeraktion steht unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit" und bedenkt vor allem die Situation der Kinder, die aus den unterschiedlichsten politischen und gesellschaftlichen Gründen auf der Flucht sind bzw. in Flüchtlingslagern unter ärmlichsten Bedingen leben müssen.
Der Verwaltungsleiter Jan Thielke und die Pflegedienstleiterin Gabriele Schröder überreichten den Sternsingern eine Spende im Namen des KlinikumsWerra-Meißner.

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