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Freiwilliges Engagement ist eine Stärke der Region

Mi 07.08.2013 14:10
Minister Jörg Uwe Hahn besuchte Freiwilligenagentur Omnibus und das Mehrgenerationenhaus
Minister Hahn (Mitte), Kreisbeigeordnete Helga Först (rechts) und Dekan Dr. Martin Arnold. Foto: Matthias SiegkVon links nach rechts: Hans Sterzinger, Irmtraud Goethe, Anita Brill, Dr. Martin Arnold, Gudrun Lang und Kathrin Beyer. Foto: Matthias SiegkDer hessische Minister und stellvertretende Ministerpräsident Jörg Uwe Hahn war zu Besuch in der Evangelischen Familienbildungsstätte Eschwege. "Das Füreinander der Generationen und das freiwillige Engagement von Menschen sind unglaublich wichtig", so Hahn. Kathrin Beyer und Gudrun Lang stellten verschiedene Arbeitsbereiche der Freiwilligenagentur vor. So unterstützt Omnibus den Aufbau von Generationen- und Nachbarschaftshilfen. Irmtraud Goethe von der Nachbarschaftshilfe Eschwege e.V. berichtete von ihrem Engagement in diesem Verein: "Durch den demographischen Wandel können sich die Kinder nicht mehr so um ihre Eltern kümmern, deshalb wird eine organisierte Nachbarschaftshilfe immer wichtiger." Von ihren Erfahrungen als Vorlesepatin in einer Eschweger Kindertagesstätte erzählte Anita Brill. "Die Kindergartenkinder freuen sich immer wieder auf die gemeinsame Vorlesezeit und es macht einfach viel Spaß!" Hans Sterzinger berichtete von den vielfältigen freiwilligen Aktivitäten des Heimatvereins Niddawitzhausen, der sich um die Pflege des Friedhofs, des Kirchplatzes und um viele andere Dinge im Dorf kümmert. "Hier wird gemeinsam für das Dorf angepackt. Dabei dürfen der Dank und die Anerkennung nicht zu kurz kommen. Dazu gehört auch ein gemeinsamer Abschluss mit einer guten Brotzeit", so Hans Sterzinger. Dekan Dr. Martin Arnold dankte allen, die sich zu einem freiwilligen Engagement entschließen: "Das entspricht unserem christlichen Selbstverständnis, etwas für Andere und für die Gemeinschaft zu tun. Ohne solches Engagement wären wir arm dran." Die Kreisbeigeordnete Helga Först erinnerte in Vertretung des Landrats an den Freiwilligentag im Werra-Meißner-Kreis, der von Jahr zu Jahr mehr Beteiligung aufweise. Die finanzielle Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Werra-Meißner erläuterte für den Verwaltungsrat der Sparkasse Lothar Quanz: "Durch freiwillig Engagierte wird vieles geleistet, was die öffentliche Hand nicht kann." Auch als Christ sei ihm das freiwillige Engagement sehr nahe: "Das hat doch Jesus schon gesagt, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein." Ob der Minister denn auch selbst irgendwo ehrenamtlich tätig sei, fragte Dekan Dr. Arnold. Als Jugendlicher habe er einen Schülerbibelkreis geleitet und jetzt sei er auch ehrenamtlich als Stadtverordneter tätig, antwortete der Minister.

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