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Landesdiakoniepfarrer Horst Rühl besuchte den Werra-Meißner-Kreis

Fr 07.12.2012 17:25
Um die soziale Arbeit von Kirche und Diakonie im Werra-Meißner-Kreis besser kennen zu lernen, besuchte der neue Landesdiakoniepfarrer Horst Rühl die Region. Das Programm begann mit einem Besuch des Dorfladens in Gertenbach. Der Dorfladen wird betrieben von "Aufwind - Verein für seelische Gesundheit" in Kooperation mit der Lebensmittelkette "tegut". Matthäus Mihm vom Vorstand des Vereins informierte den Landespfarrer, dass im Laden nicht nur Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen entstanden sind, sondern auch ein wichtiges Stück dörflicher Infrastruktur zurückgeholt werden konnte. Ein Besuch bei der "Werkstatt für junge Menschen" in Eschwege schloss sich an. Geschäftsführer Achim Bertram berichtete von den Bemühungen der Werkstatt, jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen beim Einstieg in den Beruf zu helfen. "Wir setzen nicht bei den Schwächen und Defiziten der Jugendlichen an", sagte Bertram, "sondern bei ihren Begabungen. Dies entspricht viel mehr dem christlichen Menschenbild." Als weitere Station besuchte Landespfarrer Rühl die Werraland-Werkstätten in Eschwege. Hier ließ er sich von Geschäftsführer Gerd Hoßbach über die ambitionierten Ziele zur Inklusion in den Arbeitsmarkt berichten. Ein Gespräch mit Landrat Stefan Reuß, Besuche in einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Jugendliche und in der Werraland-Klinik in Bad Sooden-Allendorf schlossen sich an. Rühl zeigte sich beeindruckt vom dichten Netz der Diakonie im Werra-Meißner-Kreis. Dekanin Ulrike Laakmann (Witzenhausen) und Dekan Dr. Martin Arnold (Eschwege) begleiteten den den Landesdiakoniepfarrer auf seiner Rundreise.
Achim Bertram führte Horst Rühl durch die ''Werkstatt für junge Menschen''

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