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Salbungs- und Segnungsgottesdienst in der Eschweger Kreuzkirche

Di 13.11.2012 12:55
Eine der beiden SegenseckenAm 11. November wurde wieder zu einem Salbungs- und Segnungsgottesdienst in die Eschweger Kreuzkirche eingeladen. Zu Gottesdiensten in dieser Form wird in Eschwege seit 11 Jahren zwei Mal im Jahr zu eingeladen - von 2001 bis 2008 in die Neustädter Kirche und seitdem in der gleichen Form in die Kreuzkirche. Geleitet werden diese Gottesdienste von den Pfarrerehepaaren Feller-Dühr und Mihr.
Der Gottesdienst mit persönlicher Salbung und persönlicher Segnung ist eine Möglichkeit, den ganzen Menschen anzusprechen, zu erfahren, dass Gott gut tut. Zu dieser Erfahrung haben sich in den vergangenen Jahren auch immer wieder Menschen aus Eschwege und umliegenden Orten einladen lassen. Im Ritual der Salbung kann Segen leiblich erfahren werden.
Dieses Gottesdienstangebot soll auch in 2013 fiortgesetzt werden.

Die Salbung hat Wurzeln im Alten wie im Neuen Testament. In ihr liegt eine noch wenig entdeckte, aber starke heilsame Kraft auch für den Gottesdienst.
"Du salbest mein Haupt mit Öl" heißt es im wohl bekanntesten Psalm der Bibel. Worte, unzählige Male gesprochen und gebetet in den verschiedensten Situationen.
Dass dies mehr als Worte sein könnten, dass dahinter auch eine Segens-Handlung stehen, dass man dies auch spüren und erfahren könnte, war evangelischen Christen lange Zeit unbekannt. Die evangelische Kirche verstand sich als Kirche des Wortes. Alles andere war fremd, um nicht zu sagen suspekt.

In den vergangenen Jahrzehnten, im Zeichen der weltweiten Ökumene, hat die evangelische Kirche entdeckt, wie gut es ist, auch Bilder zu haben, Rituale, die den ganzen Menschen und nicht nur seinen Intellekt ansprechen.
Es geht um das Berührtwerden des Herzens und der Seele durch Zuwendung und einfühlsame Worte, die aus dem Schatz der Bibel kommen. Der Theologe Walter Hollenweger sagt dazu: "Wer nicht berührt wird, ist nicht berührt."

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