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Klartext-Debatte zum Thema Organspende

Do 04.10.2012 12:52
Es ist eine Frage von Leben und Tod: Organspenden bedeuten für die Empfänger oft den einzigen Ausweg aus einer lebensbedrohlichen Krankheit, für die Spender erfordern sie zugleich die oft verdrängte Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit und die Preisgabe körperlicher Unversehrtheit nach dem Tod. Organspende ist ein Thema, das eigentlich alle betrifft - und vor dem man sich doch gerne drückt. Was einerseits als humanistische Bürgerpflicht propagiert wird, gerät andererseits durch jüngste Skandalmeldungen wieder in verhängnisvolles Zwielicht: Doch Organspende ist und bleibt Vertrauenssache, jeder Fall von angeblicher Manipulation und einer undurchsichtigen Vergabepraxis senkt weiterhin die Spendenbereitschaft und schadet all jenen, die auf einer der viel zu langen Wartelisten für ein rettendes Spenderorgan stehen.
Doch wie steht es tatsächlich um das Organspendesystem in Deutschland, womit muss ich als Spender und auch als Empfänger rechnen? - Das Evangelische Forum Eschwege und die Werra Rundschau machen diese wichtigen Fragen bei ihrer nächsten "Klartext!"-Debatte zum Thema: Neben den Moderatoren Johannes Meier (Studienleiter Ev. Forum) und Dieter Salzmann (Chefredakteur WR) steht dann als Experte Hans Martin Wirth (Wolfhagen) Rede und Antwort. Der Diakoniepfarrer ist mit der komplizierten Materie des Organspendeverfahrens bestens vertraut und außerdem ganz persönlich betroffen: Als Dialyse-Patient konnte er einst selbst Dank einer Spenderniere neue Lebensqualität gewinnen.
Die Publikums-Debate zum Thema "Organspende - Vertrauenssache oder Skandal?" findet statt am Mittwoch, den 10. Oktober um 19.30 Uhr im Saal der Gaststätte zur Traube (Stad 40, Eschwege). Der Eintritt ist frei.
Wie halten Sie's mit der Organspende?

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