Aktuelles Gesamtübersicht

Kreissynode Eschwege begrüßt die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Nachbarkirchenkreis Witzenhausen

Sa 29.09.2012 16:42
Die Kreissynoden Eschwege und Witzenhausen sehen den Werra-Meißner-Kreis als einen kirchenkreisübergreifenden Kooperationsraum. Dies kam in gleichlautenden Beschlüssen der Kreissynoden Eschwege und Witzenhausen zum Ausdruck, die beide am Wochenende tagten. Zuvor hatten schon die Kirchenkreisvorstände in einem Konsenspapier die Intensivierung der Zusammenarbeit empfohlen. Schon jetzt haben beide Kirchenkreise ein gemeinsames Kirchenkreisamt und ein gemeinsames Diakonisches Werk. "Einer Erweiterung der Zusammenarbeit, etwa bei der Evangelischen Familienbildungsstätte oder beim Evangelischen Forum, stehen wir sehr positiv gegenüber", sagte die Witzenhäuser Dekanin Ulrike Laakmann in Eschwege. Tags zuvor hatte bereits Dekan Dr. Martin Arnold der Witzenhäuser Synode ein Eckpunktepapier zur Erweiterung der Zusammenarbeit vorgestellt. "Beide Kirchenkreise sollten selbständig fortbestehen, aber noch enger als bisher zusammenarbeiten. Damit ist die Evangelische Kirche in der Region am besten aufgestellt", so Arnold. Landrat Stefan Reuß begrüßte die Initiative. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis, die etwa in der Organisation des 5. Freiwilligentages im Werra-Meißner-Kreis durch die Freiwilligenagentur "Omnibus" zum Ausdruck komme. In seinem Grußwort sprach er sich auch gegen Kürzungen im Sozialbereich aus: "Auch wenn wir unter den kommunalen Schutzschirm gehen, sollten etwa die Standards in den Kindertagesstätten erhalten bleiben. Der Werra-Meißner-Kreis muss als Lebensraum attraktiv bleiben."
Die Synode wählte Pfarrerin Rita Reinhardt aus Röhrda als neue Delegierte in die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Sie folgt Pfarrer Martin Schacht nach, der den Kirchenkreis verlassen hat. Außerdem beschloss die Synode einen neuen Rahmenplan für die Kirchenmusik.
Die Kreissynode Eschwege hat 96 Mitglieder. Als Leitungsorgan soll sie zu wichtigen Vorgängen und Zuständen in der Öffentlichkeit Stellung nehmen und dafür eintreten, dass der Auftrag der Kirche in der Gesellschaft erfüllt wird. Sie kommt in der Regel zwei Mal im Jahr zu Beratungen zusammen.
Die Witzenhäuser Dekanin Ulrike Laakmann stellte ein Eckpunktepapier zur Vertiefung der Zusammenarbeit in Eschwege vorPfarrerin Rita Reinhardt wurde als neue Landessynodale gewähltLandrat Stefan Reuß bei seinem GrußwortDie Synode kam im Gemeindehaus der Eschweger Stadtkirchengemeinde zusammen

» zurück