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90 jähriges Jubiläum Kirchenchor Herleshausen

So 06.05.2012 00:26
"Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder"
Wie ein roter Faden zog sich dieser Psalm-Vers durch den musikalischen Festgottesdienst anlässlich des 90. Geburtstages des Kichenchores Herleshausen. Der Jubiläumschor, der Kirchenchor von Willershausen, der Flötenkreis, die Gitarrengruppe, der Kinder- und Jugendchor, der Männergesangverein und der Posaunenchor Herleshausen brachten mit ihren Liedern die alten Mauern der gut besuchten Burgkirche ins Schwingen. Die 1. Vorsitzende Regina Meister begrüßte die Gäste, bedankte sich für ihr Kommen und lud auch gleich zur anschließenden Kaffeetafel ein. In seiner Predigt zu Apostelgeschichte 16 brachte Pfr. Dr. Gerland den Zuhörern nahe, welche Macht die Musik und der Gesang haben kann. In ihrer Laudatio ließ Annette Wetterau, die dem Jubiläumschor 24 Jahre lang vorstand, die Geschichte seit dem Jahre 1919, dem Gründungsjahr des Chores, aufleben, brachte die in den vielen Jahren erlernten und zu den verschiedensten Anlässen dargebotenen Lieder in Zusammenhang sowohl mit politischen Geschehnissen aus 90 Jahren als auch mit menschlichen Schicksalen und Ereignissen dieser langen und mitunter auch schweren Zeit. Langjährige und altgediente, noch aktive, aber auch bereits ausgeschiedene Chormitglieder lauschten fast wehmütig ihren Ausführungen: "Ach ja, das haben wir auch mal gesungen." Pfr. von Frommannshausen verstand es wie immer meisterhaft, die verschiedenen Elemente des Gottesdienstes miteinander zu verbinden und in seiner mitreißenden Art die Gottesdienstbesucher zum Kanonsingen anzuleiten. "Laudato si" - das gesungene Glaubensbekenntnis. Das Herleshäuser Heimatlied "Im Werragrund, im grünen Tal" ist dank Pfr. von Frommannshausen um eine Strophe reicher geworden und hielt mit der Melodie von "Ich singe dir mit Herz und Mund" an diesem Jubelsonntag Einzug in die altehrwürdige Burgkirche. Auch das Gebet des Herrn erklingt mit Pfr. von Frommannshausen als Vorsänger und mit "Geheiligt werde dein Name" als vielstimmige Antwort der Gemeinde. "Lobe der Herrn, meine Seele, und seinen heiligen Namen, was er dir Gutes getan hat, Seele vergiss es nicht, Amen." Mit diesem Kanon stimmt Kantor Licht schließlich Chöre und Gemeinde auf das Ende des 2 stündigen Festgottesdienstes ein. Man mag gar nicht aufhören zu singen, schwingt im ¾ Takt mit. Möge die Freude am Singen zum Lobe Gottes die Herzen der Zuhörer ebenfalls zum Schwingen gebracht haben, möge dieses Jubiläum den Chorsängern selber neuen Mut zum Weitermachen geschenkt haben und sie bestärkt haben, in ihrem Bestreben nicht nachzulassen, mit ihren Liedern unsern großen Gott zu loben und unseren Mitmenschen Freude zu bereiten.

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