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Neues Altartuch in der Kirche zu Aue - Die Kirche im Dorf verdient den liebevollen Blick

Do 12.04.2012 13:36
Aue. " Der Herr ist Gott, der uns leuchtet. Schmücket das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars" ( Psalm 118,27) Der Altar als Zentrum der ewigen Gegenwart Gottes und der Abendmahlsgemeinschaft stand am Ostermontag in der Kirche zu Aue, idyllisch am Kirchenrain gelegen, im Mittelpunkt. Zeigte er sich doch mit neuem Altartuch, in kunstvoll gearbeiteter Hardanger Technik, einer Durchbruch-Sticktechnik aus Skandinavien, mit der früher vorwiegend Bett- und Tischwäsche, Blusen und Schürzen verziert wurden. " Im Laufe der Zeit nutzen sich auch Altartücher ab, Frau Ute Schröder aus Wanfried, hat dies mit liebevollem Blick gesehen und gehandelt, so Pfarrer Gernot Hübner, der sich sehr herzlich im Namen der Gemeinde, des Gemeindevorstands und der Konfirmanden Sören Krämer, Matthias Schröder, Jan Philipp Valascheck sowie Lucas Waßmann für das kunstvoll gestickte Altartuch bedankt. Auf die Frage, wie viele Arbeitsstunden in dem Altartuch stecken antwortet Ute Schröder ganz bescheiden: " Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen. Begonnen habe ich im Februar letzten Jahres, Ziel war es das Altartuch zur Konfirmation in Aue am kommenden Sonntag fertig zu haben." Kompetente Verstärkung erhielt Ute Schröder von Edith Schuchardt, die die Altaruntertücher und Vorhänge in den liturgischen Farben nähte. Wo Hilfe gebraucht wird, da ist Edith Schuchardt zur Stelle.. Mit Blumen und kleinen Schriften bedankte sich Herr Pfarrer Hübner und der Kirchenvorstand bei beiden Stifterinnen. In einer mitreißenden Predigt erklärte er der aufmerksam hörenden Gemeinde den Weg von Karfreitag, über den Karsamstag hin zu Ostern, anhand der Geschichte der Hanna, am Anfang des ersten Buches Samuel. Es wurde ein österlich freudiger Gottesdienst, in dem die Gemeinde " In Frieden und Freude vor den Altar" zur Abendmahlsgemeinschaft trat und nach dem Gottesdienst viele fleißige Hände den Altar für den Sonntag der Konfirmation bereiteten. (Michaela Schur)

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