Aktuelles Gesamtübersicht

Gemeinsam in das neue Jahr

Fr 13.01.2012 08:10
Etwa 160 Gäste nahmen am Neujahrsempfang des Evangelischen Kirchenkreises in der Marktkirche zu Eschwege teil, darunter viele Persönlichkeiten aus Politik, Schulen, Institutionen und Verbänden. Als besonderen Gast konnte Dekan Dr. Martin Arnold den Chefredakteur der Westfalenpost Stefan Hans Kläsener begrüßen, der zum Thema "Medien und Ethik" sprach. Aufgabe der Medien sei es, Bedeutsames zu vermelden, Nähe zu schaffen und Emotionen zu wecken, so Kläsener. Ein guter Zeitungsjournalist werde darauf achten, dass seine Zeitung gut gemacht ist, dass die Informationen stimmen, dass die Zeitung keine Themen liegen lässt oder falsche Rücksichten nimmt. Wer sich dem christlichen Ethos verpflichtet fühle, werde seinen Gesprächspartnern auch stets mit Wertschätzung begegnen. Kritik sei zwar nötig. "Aber ob ein Gesprächspartner ein schlechter Mensch ist, das entscheidet jemand eine Etage höher", so Kläsener. Der Journalist könne sich als Christ gut an dem Wort Augustins orientieren: "Liebe, und dann mache deinen Job!"
Zuvor hatte die Kirchenerhaltungsstiftung des Kirchenkreises der Kirchengemeinde Reichensachsen 15.000€ für die Erneuerung der Läuteanlage der Kirche übergeben. Aus der Gemeinde waren zuvor schon 22.000€ an Spenden für das Projekt eingegangen. Andreas von Scharfenberg, der Vorsitzende der Stiftung, lobte das große Engagement der Gemeinde, das beispielhaft sei.
Musikalisch mitgestaltet wurde der Empfang durch den Chor "viva la musica" aus dem Ringgau, der unter anderem Teile einer Gospelmesse vortrug und die Versammlung zum Mitklatschen animierte. Ludger Arnold, der Präses der Kreissynode, dankte abschließend allen Mitwirkenden. Mit dem gemeinsamen Lied "Komm, Herr, segne uns" endete das Programm. Bei einem Glas Sekt und einem Imbiss schlossen sich noch viele Begegnungen und Gespräche an.
Stefan Hans Kläsener bei seinem Vortrag''Viva la musica'', der Chor aus dem RinggauVon links nach rechts: Dekan Dr. Martin Arnold, Stefan Hans Kläsener und Präses Ludger ArnoldDer Empfang bot viel Gelegenheit zum Gespräch

» zurück