Aktuelles Gesamtübersicht

Waldweihnacht am Frau-Holle-Teich

Mo 19.12.2011 08:13
Am 4. Advent versammelten sich etwa 100 Besucher, zahlreiche Kinder, dazu der Eschweger Posaunenchor am Frau-Holle-Teich auf dem Meißner zu einem Lichtergottesdienst an der Schwelle zum Weihnachtsfest.
Seit vielen Jahren zieht es Menschen am letzten Sonntag vor dem Weihnachtsfest zu diesem besonderen Ort. Schnee oder Regen, Sturm und Kälte nehmen sie in Kauf, um fern vom Weihnachtstrubel im Tal Gottes Kommen zu erwarten und seine Nähe zu feiern.
Auch wenn der Gottesdienst den Namen "Waldweihnacht" trägt, so ist er doch kein vorgezogener Weihnachtsgottesdienst. Er setzt vielmehr einen Gegenpol zum allgemeinen Weihnachtstrubel.
Die Mitwirkenden, Jochen Grüning und Iris Keudel, fanden dafür folgende Worte: "Wir sind hier, weil wir glauben, dass Gottes Kraft stärker ist als alle Dunkelheit der Welt." "Wir sind hier, weil wir uns für die Weihnachtsbotschaft öffnen wollen."
"Weder Regen noch Kälte, Sturm oder Eis halten uns ab. Denn Gottes Liebe muss verkündet werden. Dafür setzen wir uns ein."

In ihrer Ansprache nahm Pfarrerin Repp-Jost Bezug auf den besonderen Ort, der in den Mythen und Sagen um die Frau Holle die Erinnerung an einen vorchristlichen Kultort bewahrt. "An diesem sagenumwobenen Ort feiern wir unseren vorweihnachtlichen Gottesdienst.", sagte sie, " Wir erinnern uns jedoch nicht an Frau Holle, sondern an Maria, weil durch sie Gottes Sohn zur Welt kam und uns von der Macht heidnischer und esoterischer Praktiken und Bräuche befreit."

Als Zeichen für die Hoffnung, die mit Jesus in die Welt kam, wurde auch in diesem Jahr wieder das Friedenslicht aus Bethlehem weitergegeben und in die Gemeinden ausgesandt.
Etwa 100 Besucher versammelten sich auf der verschneiten Wiese am Frau Holle Teich.Pfrin. Repp-Jost, Jochen Grüning, Iris Keudel und zwei Lichttträger, in der Laterne leuchtet das Friedenslicht aus Bethlehem

» zurück