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Seminar für Gästeführer zur Eschweger Fürstengruft

Fr 27.05.2011 08:39
Mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Eschweger Fürstengruft und dem Einbau einer gut begehbaren Treppe, hat die Kreisstadt Eschwege ein kulturelles Kleinod hinzugewonnen. Am vergangenen Montag lud Jutta Riedl, die Leiterin der Tourist-Information, zu einem Seminar in die Marktkirche ein. Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost erläuterte den 15 Gästeführern und Gästeführerinnen, dazu einigen Interessierten, die Geschichte der Fürstengruft und ihre Besonderheit im Hinblick auf die Bestattungskultur der frühen Neuzeit.
Auch biografische Einzelheiten aus dem Leben der Verstorbenen konnte sie erzählen. Reproduktionen von Portraits aus Museen in Potsdam, Berlin und Lemgo,
und großformatige Fotos von Schmuckteilen aus dem Sarg der Agnes Magdalena, die derzeit auf der Südempore der Marktkirche ausgestellt sind, ergänzten die Ausführungen.
In diesem Zusammenhang erläuterte sie auch die aktuelle Kunstausstellung, die sowohl die Lebensfülle und -freude, aber auch das Abschiednehmen und Sterben
thematisiert.


Die Tourist-Information bietet künftig Führungen durch die Fürstengruft an.
Neben regulären Stadtführungen, bei denen Marktkirche und Fürstengruft eine von mehreren Station darstellen, sind auch Schwerpunkt- und Themenführungen angedacht.

Am Johannisfestfreitag ist die Fürstengruft von 19.00 bis 21.00 geöffnet.
Seminar für Gästerführer in der Marktkirche

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