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Wiedereröffnung der Eschweger Fürstengruft

Do 07.04.2011 12:51

Nach einjähriger Bauzeit wird am Samstag, dem 16.04.2011 die Eschweger Fürstengruft mit einem Festakt ab 17.00 Uhr wieder für Besucher zugänglich gemacht. Die Fürstengruft, die 1626 von Landgraf Moritz im Altarraum der Marktkirche als Begräbnisstätte für Angehörige der hessischen Landgrafen eingebaut wurde, musste 2007 auf Grund des baulichen Zustands und des zunehmenden Verfalls der Särge geschlossen werden.
Durch das große Engagement von Einzelpersonen und Institutionen war es möglich, die Gruft zu renovieren und die vier Särge, darunter auch zwei Kindersärge, zu stabilisieren. Die Fürstengruft ist ein Kleinod der Stadt- und Kulturgeschichte.
Zur Wiedereröffnung wird Prof. Dr. Reiner Sörries, Direktor des Museums für Sepulkralkultur in Kassel, einen Vortrag halten über "Die Eschweger Fürstengruft - Ein Zeugnis für protestantische Begräbniskultur der frühen Neuzeit".
Um 20.00 Uhr findet ein Konzert des Eschweger Kammerchors unter der Leitung von KMD Susanne Voß statt.
Zur Aufführung kommen die "Musikalischen Exequien", eine protestantische Begräbnismesse, die Heinrich Schütz 1635/36 anläßlich des Todes seines Landesherren, Heinrich Posthumus Reuß, komponierte. Der Eintritt beträgt 14,-€.
Eschweger Fürstengruft restauriert.

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