Aktuelles Gesamtübersicht

Gemeindekonvent des Evangelischen Kirchenkreises in Wellingerode, Abterode und Vockerode

Sa 12.02.2011 20:10
Der Bürgermeister der Gemeinde Meißner Friedhelm Junghans, die Ortsvorsteher Armin Eichelkraut (Wellingerode) und Uwe Neugebauer (Abterode), Mitglieder der Ortsbeiräte, der Feuerwehren, der Landfrauen, der Vereine, der Kirchenvorstände und der Kirchengemeinden stellten ihre Dörfer einer Besuchergruppe des Evangelischen Kirchenkreises unter Leitung von Dekan Dr. Martin Arnold vor. Mit drei Dorfrundgängen, die von starkem Schneefall begleitet waren, begann der diesjährige Gemeindekonvent des Kirchenkreises in den Kirchengemeinden Abterode, Vockerode und Wellingerode. Im Dorfgemeinschaftshaus Wellingerode präsentierte sich das Dorf mit einer kleinen Ausstellung. Ortsvorsteher Eichelkraut erläuterte, dass in dem kleinen Dorf in den letzten 25 Jahren die Hälfte der Bevölkerung gewechselt hat. Manche zogen fort oder verstarben, aber auch neue Familien zogen zu, vor allem wegen der ruhigen Lage des Dorfes. "Fast alle haben sich gut integriert in die Dorfgemeinschaft", so Eichelkraut, "besonders durch die Feste, die wir feiern." Wellingerode ist besonders bekannt als "Dorf der Krippen", weil jährlich in der Adventszeit vor fast jedem Haus eine Weihnachtskrippe aufgebaut wird. Die Stärkung des gemeindlichen Miteinanders ist für den Abteröder Ortsvorsteher Uwe Neugebauer ein vorrangiges Ziel. Die Besuchergruppe besichtigte die alte Kirche am Ortseingang, die neu ausgebaute Friedhofshalle und die Werkstatt des Heimatvereins. Dort waren Jugendliche und Erwachsene gemeinsam dabei, neue Sitzbänke zu bauen, die im Frühjahr an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden sollen. Bürgermeister Junghans informierte über die geplante Einrichtung eines neuen Lebensmittelgeschäfts in der alten Synagoge, ein Projekt, das gemeinsam mit "Aufwind - Verein für seelische Gesundheit" und der Firma "tegut" verwirklicht werden soll. In Vockerode führte Kirchenvorsteher Karl-Heinz Bartnig die Besucherinnen und Besucher durch das Dorf der "Pech-Marie" und der "Gold-Marie", die die beiden Brunnen im Dorf schmücken. In einem abschließenden Rundgespräch wurde die Entwicklung der Dörfer und der Kirchengemeinden in den Blick genommen. Als besondere Erwartungen an die Kirchengemeinde wurden die Seelsorge und die Jugendarbeit genannt. Insgesamt sei die Entwicklung durch den demographischen Wandel geprägt. "Unsere Dörfer, die Vereine, auch die Kirchengemeinde leben vom freiwilligen Engagement", so ein Teilnehmer.
Der stellvertretende Ortsvorsteher Bernd Füllgrabe erläutert den Besuchern die Werkstatt des Heimatvereins AbterodeBesichtigung der Kirche in WellingerodeDie Vockeröder sind besonders stolz auf ihre Pech-Marie

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