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Eschweger Delegation erlebt Ökumene in Indien

Mi 20.10.2010 20:17
Eine dreiköpfige Delegation aus dem Kirchenkreis Eschwege hält sich zurzeit im Kirchenbezirk Bellary der Kirche von Südindien, dem Partnerbezirk des Evangelischen Kirchenkreises Eschwege, auf. Dazu gehören Pfarrer Rolf Hocke, der Partnerschaftsbeauftragte des Kirchenkreises, Ludger Arnold, der Vorsitzende der Kreissynode und Alexander Marth aus Vierbach. Neben vielen Gemeindebesuchen kam es auch zu einer außerplanmäßigen Begegnung mit dem zuständigen Bischof der Diözese Nord-Karnataka Prabhakar Rao. Obwohl mit dem Besuch des Erzbischofs von Canterbury beschäftigt, ließ es sich der Bischof nicht nehmen, mit der Delegation aus Eschwege zu einem Essen zusammen zu treffen. Dabei betonten beide Seiten die Bedeutung der Partnerschaft, die durch solche Besuche gefestigt werde; es müsse daneben aber eine Vielzahl weiterer Kontakte geben, um das Wissen voneinander zu vertiefen. Die Frage nach den ökumenischen Beziehungen in Indien beantwortete der Bischof mit einem kurzerhand organisierten gemeinsamen Besuch bei Henry D`Souza, dem katholischen Bischof der Diözese Bellary. Die beiden Kirchenvertreter erklärten übereinstimmend, dass es inzwischen ein gutes Miteinander gebe, zumal sie so der kirchenablehnenden Regierung des Staates Karnataka geschlossen gegenüber treten können. Es zeigte sich, dass der Besuch von Bischof Prabhakar Rao in Eschwege im Jahr 2009 gute Voraussetzungen für die Gespräche geschaffen hatte.
Das Foto zeigt in der Mitte Prabhakar Rao, den Bischof der Karnataka-Nord-Diözese der Kirche von Südindien. Dritter von links ist Ludger Arnold, dritter von rechts Alexander Marth und zweiter von rechts Pfarrer Rolf Hocke.

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