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Ein barrierefreier Zugang zur Auferstehungskirche in Eschwege

Mo 13.09.2010 08:51
Mit einem fröhlichen Fest wurde am Sonntag, dem 12. September der neue barrierefreie Zugang zur Auferstehungskirche in Eschwege in Gebrauch genommen. Zum ersten Mal konnten Menschen mit Gehbehinderung, mit Rollstuhl oder Rollator, ohne Beschwernis den Gottesdienst besuchen. Für alle Gekommenen war dies ein Grund zur Freude und zur Dankbarkeit. Bisher war die Kirche nur über eine Treppe mit 15 Stufen erreichbar, deshalb hatte der Kirchenvorstand im vergangenen Jahr den Beschluss gefasst, hier unbedingt Abhilfe zu schaffen, damit auch Gehbehinderte die Möglichkeit erhalten, zum Gottesdienst zu kommen. Denn es gehört zum Wesen der Kirche, dass sie für alle Menschen offen ist. Da dürfen Treppen kein Hindernis bilden! Schließlich hat Jesus gesagt: Kommet her, zu mir alle...!
Um so größer war die Freude, dass am gestrigen Sonntag der Gottesdienst auch gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohnheime der Werralandwerkstätten gefeiert werden konnte, für die es durch den neuen Zugang endlich möglich geworden war, den Kirchenraum mühelos zu erreichen. Im Anschluss an den Gottesdienst, in dem alle Besucherinnen und Besucher mit Gehbehinderungen von Kirchenvorstandsmitgliedern eine Rose überreicht bekommen hatten, wurde der neue Weg "offiziell" eingeweiht. Dazu versammelte sich die Gemeinde auf dem Kirchenvorplatz. Die Kirchenvorstandsvorsitzende Petra Rieger dankte allen Spenderinnen und Spendern und allen Sponsoren, die die Verwirklichung dieses Projektes ermöglicht sowie dem Architekturbüro und den beteiligten Firmen, die es umgesetzt haben. Nachdem der Kirchenälteste Horst Zeuch das obligatorische rote Band zerschnitten hatte, gingen alle in einem langen Zug über den neuen Weg ins Gemeindehaus, um dort den Festtag bei Kaffee und Kuchen zu beschließen.
Der neue barrierefreie Zugang zur AuferstehungskircheRosen für alle gehbehinderten GottesdienstteilnehmerDie offizielle Einweihung des WegesDas Band wird zerschnittenAuf dem neuen Weg
Auf dem WegAuf dem Vorplatz vor dem GemeindehausAm KuchenbüfettBeim KaffeetrinkenMit und ohne Rollstuhl

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