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Die Fürstengruft in der Marktkirche Eschwege wird renoviert - die Bauarbeiten haben begonnen

Di 03.08.2010 14:40
Endlich ist es so weit: am Dienstag dieser Woche wurde von Firma Bommhardt, Bischhausen, die Versiegelung der Fürstengruft entfernt.
Damit können nun die Bauarbeiten für den neuen Zugang und die Renovierung der Zinnsärge beginnen. Prof. Bernhard Mai, Metallrestaurator aus Erfurt,
der ebenfalls angereist war, kleidete die vier Särge mit den Überresten von Angehörigen des Landgrafen Moritz, in eine Schutzfolie ein.
Wenn der Zugang zur Gruft eingehaust ist, wird man als nächstes den Schimmelpilzen auf den Leib rücken.
Dann können die Bauarbeiten zur Vergrößerung der Eingangs beginnen. Zukünftig sollen Besucher nicht mehr auf einer Holzleiter in die Tiefe hinabsteigen müssen.
Dr. Karl Kollmann wird die Ausschachtungen archäologisch begleiten.
Pfarrerin Repp-Jost freut sich, dass es nun endlich los geht: "Als wir 2007 die ersten Planungen vornahmen, habe ich nicht gedacht, dass so viele Genehmigungen einzuholen sind.
Ich wusste auch nicht, ob wir das Projekt finanziell würden stemmen können. Aber Ausdauer und Beharrlichkeit haben sich gelohnt.
Nun beginnt die spannendste Phase des Projekts." Die Marktkirche ist auch während der Bauarbeiten für Besucher geöffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Entwicklung der
Bauarbeiten zu beobachten. Die Marktkirche ist täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet.
v.l. Prof. Bernhard Mai, Karsten Bommhardt, Pfrin. Sieglinde Repp-Jost, Erwin Dietrich

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