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Kindertagesstätten werden Treffpunkt für jung und alt - Neue Broschüre informiert über Familienbildung in Kindertagesstätten

Mi 05.05.2010 10:05
Welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn Kitas sich stärker für Eltern und Großeltern öffnen und Begegnungs-, Kommunikations- und Erlebnisraum für Generationen werden, das dokumentiert die neue Broschüre "Familienbildung in Kindertagesstätten".

Die Evangelische Familienbildungsstätte hat die Informationsschrift zusammen mit dem kreisweiten Bündnis für Familie und dem Werra-Meißner-Kreis herausgegeben und dokumentiert darin die bisherigen Ergebnisse der am Projekt beteiligten 7 Kindergärten in Bad Sooden-Allendorf (kath. Kindergarten "St. Bonifatius"), Eschwege (AWO Kindergarten "Kleine Strolche" und Waldorf Kindergarten), Frieda (Gemeindekindergarten "Sonnenschein"), Hoheneiche (AWO Kindergarten "Eichenzwerge"), Waldkappel (städt. Kindergarten "Rappelkiste") und Weidenhausen (ev. Kindergarten).

Worum es bei der Familienbildung in Kindertagesstätten geht, erläutert Irma Bender: "Durch die stärkere Einbindung von Eltern und Großeltern wird es möglich, die Generationen zusammenzuführen und die Angebote für die Kinder zu erweitern. Eltern und Großeltern können sich in die Arbeit einbringen in dem sie beispielsweise den Kindern Einblicke in ihre berufliche Tätigkeit geben, mit ihnen experimentieren oder kochen und backen." Die Familienbildungsstätte unterstützt die Kindertagesstätten bei der Entwicklung entsprechender Konzepte und deren Umsetzung. Landrat Stefan Reuß sieht die Besonderheit des Projektes darin, "dass wir so auch ein wohnortnahes Angebot für ältere Menschen schaffen, bei dem sie sich einbringen und Kontakte knüpfen können."

Den Ansatz des Treffpunktes für Generationen unterstreicht auch Ute Simon vom Fachdienst Kinderbetreuung des Kreises: "Das Ziel ist es, dass sich die Kindergärten zu Zentren der Begegnung und des gemeinsamen Erlebens über Generationsgrenzen und Familienzusammengehörigkeit hinaus entwickeln."

Interessierte können die Broschüre bei der Evangelischen Familienbildungsstätte in Eschwege (Tel. 05651-3377001), beim Werra-Meißner-Kreis (05542 958-159) oder im Internet unter www.kita.fbs-eschwege.de bzw. www.werra-meißner-kreis.de erhalten.
Die Freude über das erfolgreiche Projekt ist den Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Von links Dekan Dr. Martin Arnold, Irma Bender (Familienbildungsstätte), Ute Simon (Werra-Meißner-Kreis), Birgit Elbracht (Familienbildungsstätte) und Landrat Stefan Reu

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