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Kirchengemeinde Wanfried feiert Abschluss des zweiten Bau-Abschnitts der Kirche

So 13.12.2009 17:00
Mit einem Festgottesdienst feierte die Kirchengemeinde Wanfried die Wieder-Eröffnung ihrer Kirche.
Zur Festgemeinde gehörten Dekan Arnold, Pfrin.i.R. Hanna Hossbach, Sven Raecke und Frau Dr. Wüllenkemper vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Gerd Belk mit seinen Mitarbeitern Dietmar Frenzel, Thomas Auel und Jens Schneider (Institut für Restaurierung und Konservierung in Fulda), Herr Eberhardt (Architekturbüro Eberhardt und Apel, Eschwege), Bürgermeister Gebhard (ebf. Mitglied der Initiativgruppe Innenrenovierung), Pfr. Schmitt (Kath. Kirchengemeinde) und über 350 Gemeindeglieder.
Nach einer Begrüßung durch Pfrin. Kaukemüller-Nohl und Ute Lorenz-Roth erfreute der Ökumenische Chor die Gemeinde mit einem Festchor von Bach - sowie im Verlauf des Gottesdienstes mit weiterer feierlicher Musik.
In ihrer Predigt über 1. Korinther 4,1-4 ging Pfrin. Kaukemüller-Nohl auf die Aufgaben der "treuen Haushalter der Geheimnisse Gottes" ein: "Treue Haushalter" arbeiten an einem "Wert über dem Wert". Sie berichtet von dem hohen Wert, den die Kirche für die Wanfrieder Gemeindeglieder hat, den sie aber auch für die Menschen hat, die sich in den letzten beiden Jahren hessenweit für die restauratorische Zukunft der Kirche eingesetzt haben und die in diese Kirche ihre künstlerischen und fachlichen Begabungen eingebracht haben.
Die Kirche als irdischer Bau ist Ausdruck und Hilfe der Beziehung zwischen Gott und den Menschen.

"Dieser Kirchenraum hilft mir, die Geheimnisse Gottes auszuhalten,
zu ertragen, dass ich Gott manchmal nicht erkenne und verstehe.
Hier begegne ich den Geheimnissen Gottes,
in seinem Wort, im Abendmahl, in der Gemeinschaft der Gemeinde oder auch ganz alleine in diesem so warm und schön gewordenen Raum
und ich spüre: 'Hier ist Gottes Angesicht, hier ist lauter Trost und Licht!'
Treue Haushalter der Geheimnisse Gottes sind dann Menschen, die diesen Prozess fördern und respektieren. Die helfen, die Geheimnisse Gottes auszuhalten,
und voller getroster Zuversicht Teil dieses Geheimnisses der unbegreiflichen Liebe zwischen Gott und den Menschen zu sein!"

In seinem Grußwort betonte Bezirkskonservator Raecke die deutschlandsweite besonderheit der Wanfrieder Kirche. Gerd Belk erläuterte die Arbeiten des Instituts für Konservierung und Restaurierung und bedanke sich für die freundliche Aufnahme in Wanfried. Bürgermeister Gebhard verlieh seinem Stolz über den "Wanfrieder Dom" Ausdruck und sprach vielen Wanfriedern aus dem Herzen, als er den Blick auf den Kirchturm als Teil der Heimatliebe bezeichnete. Pfr. Schmitt überbrachte die Grüße der katholischen Kirchengemeinde und gab Einblicke in das rege ökumenische Leben vor Ort - in der Vergangenheit wie auch in der Zukunft. Am Schluss der Grußworte sprach Dekan Arnold zur Gemeinde über das "Leben", das aus den freigelegten Flächen der Kirche quillt und darin anschaulich wird. Er sprach von der Beispielhaftigkeit, mit der sich die Kirchengemeinde Wanfried für die Renovierung ihrer Kirche eingesetzt habe und teilte sichtbar die Freude über die erreichten Erfolge.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde bei einem Empfang im Gemeindehaus noch weiter gefeiert und der fröhliche Abend ausklingen gelassen.
Unten l.n.r.: Ute Lorenz-Roth, Architekt Eberhardt, Pfrin. Hossbach, Pfrin. Kaukemüller-Nohl, Dr. Maria Wüllenkemper, Bezirkskonservator Raecke. Oben: Bgm. Gebhard, Restauratoren Gerd Belk, Thomas Auel, Jens Schneider, Dietmar Frenzel, Dekan Dr. Arnold

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