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Kirchenkreisvorstand übermittelt Vorschläge zur Pfarrstellenanpassung an das Landeskirchenamt

Fr 09.10.2009 10:27
Der Kirchenkreisvorstand ist einer Bitte der Landeskirche nachgekommen und hat Vorschläge für eine weitere Pfarrstellenreduzierung im Kirchenkreis Eschwege gemacht. Im Hintergrund stehen der bereits erfolgte und der zu erwartende Rückgang der Kirchenmitglieder, der insbesondere auf den demografischen Wandel zurückzuführen ist. Insgesamt sollen bis zum Jahr 2017 weitere 4,0 Gemeindepfarrstellen abgebaut werden.

In einem intensiven Beratungsprozess, der noch nicht überall abgeschlossen ist, hatte es von Einzelpersonen, Kirchengemeinden und regionalen Arbeitsgruppen ingesamt 28 Vorschläge und Stellungnahmen gegeben. Der Kirchenkreisvorstand hat alle Voten zur Kenntnis genommen und diskutiert. Im Ergebnis schlägt der Kirchenkreisvorstand vor, die Pfarrstellen Albungen-Hitzerode, Breitau, Harmuthsachsen und Reichensachsen 2 aufzulösen. Im Bereich des Gemeindeverbandes Nordringgau könnten weitere Stellenanteile aufgegeben werden (Netra oder Renda). Ferner wäre es unter bestimmten Voraussetzungen denkbar, die Pfarrstellen Grebendorf bzw. Jestädt und Berneburg auf halbe Gemeindepfarrstellen zu reduzieren.

Eine ausführliche schriftliche Fassung der Vorschläge können Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in ihrem Pfarramt oder oder Dekanat erhalten.

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