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Bischhäuser Konfirmanden schieben Rollstühle

Di 22.09.2009
Die Gelegenheit war günstig: Ein strahlend schöner Dienstagnachmittag lud zu einem Ausflug ein. Spontan wurde die Konfirmandenstunde verlegt vom Gemeindehaus in Bischhausen an den Modellbauteich nach Waldkappel. Mit an Bord zwei Kirchenvorsteherinnen und natürlich Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Anna-Katharina/Waldkappel.

Zu Beginn gab's eine technische Einweisung in die Bedienung eines Rollstuhls.
Zum Aufwärmen durfte geraten werden, wie alt wohl die Männer und Frauen sein mögen, die von den Konfirmanden geschoben werden sollten. Es ist natürlich toll, mit 95 auf gerade mal 85 geschätzt zu werden.

Wie die Mädchen und Jungen den weiteren Verlauf des Nachmittags gefunden haben, können Sie hier lesen:

"Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Handhabung des Rollstuhls wurde es noch ein schöner Ausflug zum Modellbauteich. Der Ausflug hat nicht nur den Senioren Spaß gemacht, sondern auch uns.
Das könnte man auch wiederholen."

Nico Schmauch


"Meine Eindrücke: Beim Reinkommen habe ich mich erschrocken, weil die alten Leute so teilnahmslos da saßen. Das Schieben des Rollstuhls war am Anfang ziemlich schwierig. Am Ende war es dann doch noch ganz lustig den Rollstuhl zu schieben.Der Nachmittag war dann doch noch ganz schön."

Kristin Linner

"Hier ist Martin, es war eine neue Erkenntnis, einmal alte Leute im Freien mit ihren Rollstühlen zu bewegen. Es hat sehr viel Spass gemacht. Dies war einmal eine gute Aktion, um zu sehen, wie schwer es doch viele alte Menschen haben, sich im Alltag fort zu bewegen."

Martin Fitz

"Der Altersheimbesuch

Am 22.9.09 fuhren wir gemeinsam mit Pfarrer Hocke nach Waldkappel ins Altersheim. Sowas müssen jedes Jahr die Konfirmanden machen. Als erstes dachte ich: "Oh mein Gott, was ist das denn?" Als wir dann da waren, bekam jeder von uns eine Oma mit einem Rollstuhl, dann mussten wir mit denen einen Spaziergang zum Teich machen, sie dann da hinstellen und eine Weile den Teich anschauen lassen. Nach 10 Minuten ungefähr wurde es dann Zeit, die Omas wieder zurück zum Altersheim zu schieben. Am schwersten war es dann, die Omas auf den Bürgersteig zu bekommen, da der so hoch ist. Aber wir bekamen Hilfe von einer Mitarbeiterin. Wir schoben die Omas wieder zurück zu ihrem Platz, bekamen dann etwas zu Trinken und ein paar Plätzchen. War mal was anderes als Konferunterricht. Ich fand es im allgemeinen auch ganz schön und lehrreich. Würde es jederzeit wieder machen."

Katharina Axt
Herr Range erklärt am Rollstuhl von Frau Seitz, wie's geht. Dahinter steht Frau Barthel-Kluger.Vorsicht an der Bordsteinkante!Und ab geht's!So schön ist es am Modellbauteich!

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