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Grundsteinlegung für einen Neubau im Kloster Germerode

Fr 21.08.2009 16:27
Mit symbolischen Hammerschlägen wurde heute der Grundstein gelegt für ein neues Wohngebäude mit Forum, Kreuzgang und Garten im Kloster Germerode. Mitglieder der Gesellschaft zur Erhaltung der Klosteranlage Germerode, der örtlichen Kirchengemeinde, der Communität Koinonia, des Architekturbüros, Bauhandwerker und zahlreiche weitere Gäste hatten sich auf der neu gegossenen Bodenplatte des Hauses versammelt und baten Gott um seinen Schutz und Segen für das Bauvorhaben. Der Vorsitzende der Klostergesellschaft Hans Günter Ludwig erinnerte in seiner Predigt an das Wort des Apostels Paulus: "Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus" (1. Korinther 3,11). In einem Zylinder wurden eine Urkunde über die Grundsteinlegung, die Baupläne, eine Tageszeitung und ein Satz Münzen eingelegt und in den Grundstein versenkt. Im Anschluss an den Gottesdienst erinnerte Oberlandeskirchenrat Dr. Frithardt Scholz an die langjährigen Bemühungen um den Erhalt der Klosteranlage. Er ermutigte die Klostergesellschaft, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen. In Vertretung des Bürgermeisters bezeichnete Hans-Dieter Müller die Klostergesellschaft als einen "Glücksfall" für Germerode und dankte ihr für ihr langjähriges Engagement. Er bot auch weiterhin eine harmonische Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde an. Dr. Wolfgang Kubik von der Communität Koinonia, die bis zum nächsten Osterfest in den Neubau einziehen möchte, erinnerte an die Vergänglichkeit aller Gebäude. Es komme darauf an, die Steine des Gebäudes durch "lebendige Steine" zu ergänzen und den Neubau mit christlichem Leben zu erfüllen. Schließlich bezeichnet Ursula Baumgärtel-Blaschke vom Amt für den ländlichen Raum die Ideen und Vision im Kloster Germerode als das eigentliche Fundament. "Vertraut den neuen Wegen", rief sie den Anwesenden zu, und ermutigte alle Akteure zur Zusammenarbeit. Als besondere Überraschung schenkte sie der Klostergesellschaft eine große Mappe mit Plänen der Klosterkirche, die im Zusammenhang mit Umbaumaßnahmen zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden waren. Mit einem Imbiss und Vorfreude auf die Fertigstellung des Gebäudes schloss die Veranstaltung.
Hans Günter Ludwig, Helmut Nickel und Friedrich Arnoldt vom Vorstand der KlostergesellschaftArchitekt Prof. Berthold Penkhues und Bauunternehmer Karsten BommhardtDr. Wolfgang Kubik von der Communität KoinoniaUrsula Baumgärtel-Blaschke vom Amt für den ländlichen RaumDr. Helmut Gehrke, der Ehrenvorsitzende der Klostergesellschaft
Oberlandeskirchenrat Dr. Frithardt Scholz überbrachte die Grüße der Landeskirche

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