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Mitgliederrückgang zwingt zum Pfarrstellenrückbau

Sa 27.06.2009 09:47
In einer außerordentlichen Versammlung diskutierte die Kreissynode des Kirchenkreises Eschwege über den Abbau von Pfarrstellen. Zur Beratung über dieses schwierige Thema waren nicht nur die Mitglieder der Synode, sondern auch zahlreiche Kirchenvorstände in das Gemeindehaus der Stadtkirchengemeinde Eschwege gekommen. "Es gibt sicher angenehmere Beschäftigungen an einem Frühsommerabend", sagte der Vorsitzende Ludger Arnold in seiner Begrüßung, "aber wir müssen uns mit dieser Vorgabe der Landeskirche auseinandersetzen".

Insgesamt sollen im Zeitraum bis zum Jahr 2017 4,75 Pfarrstellen abgebaut werden. Dazu lagen der Versammlung insgesamt zehn Vorschläge und Stellungnahmen vor, die von Dekan Dr. Martin Arnold und seinem Stellvertreter Pfarrer Ralph Beyer erläutert wurden.

In der Aussprache über die Vorschläge wurde deutlich, dass alle Beteiligten die Notwendigkeit eines Stellenabbaus anerkennen. Allerdings wurde sehr kontrovers darüber diskutiert, nach welchen Kriterien der Stellenabbau erfolgen soll. Der Kirchenkreisvorstand stellte auch einen eigenen Vorschlag zur Diskussion. Danach sollen Anteile von Pfarrstellen in den Regionen Sontra, Meinhardt, Waldkappel, Nordringgau, Reichensachsen und in Albungen-Hitzerode gestrichen werden. Dekan Dr. Arnold hob hervor, dass es sich um einen vorläufigen Vorschlag handele. "Wir sind für Argumente offen und bitten darum, in regionalen Beratungsgruppen weiter über das Thema zu diskutieren."

In der Diskussion wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass dieser Prozess nur gelingen kann, wenn die Verantwortlichen der Gemeinden miteinander und nicht übereinander reden. Dazu brauche man aber ausreichend Zeit. "In den gemeinsamen Beratungen liegt auch eine Chance, das Miteinander der Gemeinden weiter zu entwickeln", sagte Ludger Arnold zum Abschluss. Er dankte der Versammlung, die es geschafft habe, auch dieses schwierige Thema sachlich und fair zu verhandeln.
Ernste Gesichter zu einem schwierigen Thema

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