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Eschwege und Mühlhausen pflegen Kirchenkreispartnerschaft

Do 26.03.2009 12:57
"Im Laufe der Jahre ist auf der Leitungsebene der beiden Partnerkirchenkreise eine sehr gute Gemeinsamkeit, viel gegenseitiges Vertrauen und ein vertieftes Verständnis gewachsen", erklärte der Vorsitzende der Kreissynode Eschwege Ludger Arnold anlässlich eines Arbeitstreffens der Leitungsgremien beider Kirchenkreise.
Durch kontinuierlichen Informationsaustausch, regelmäßige Begegnungen und gemeinsame Veranstaltungen - wie etwa den gemeinsamen Gemeindekongress im November 2007 in Treffurt - sei dies möglich geworden. "Angesichts der Tatsache, dass viele Partnerschaften die Euphorie der Wendezeit nicht lange überlebt haben und auch 20 Jahre nachher das gegenseitige Verständnis verbessert werden müsste - hat unsere Partnerschaft eher an Bedeutung gewonnen!"

Da der Kirchenkreis Mühlhausen seit dem 01.01.2009 der neuen (fusionierten) "Kirche in Mitteldeutschland" angehört und Superintendent Andreas Piontek der Bischofwahlsynode angehörte, gab es einen angeregten Erfahrungsaustausch über die Verteilung der Entscheidungsbefugnisse und Verantwortlichkeiten auf der Ebene der Kirchenkreise.

Der zweite Gesprächsschwerpunkt waren dann selbstverständlich die Vorüberlegungen für Veranstaltungen zum 20. Jahrestag des Mauerfalls.
"Gerade da die Kirche einen wesentlichen Anteil an der ‚friedlichen Revolution’ in der DDR hatte, wollen wir auch an die Entwicklungen erinnern, die zum Mauerfall geführt haben", erläuterte Superintendent Andreas Piontek. "Nicht umsonst hat ein entgeisterter Stasi-Mitarbeiter den Satz geprägt: "Wir waren auf Vieles vorbereitet, nicht aber auf Kerzen und Gebete"!
"Wir wollen uns dabei auch nicht unter Zeitdruck setzen lassen und die Erinnerungsarbeit auf einen Termin fixieren", ergänzt Dekan Dr. Martin Arnold aus Eschwege. Deshalb sollen in dem Gedenkjahr mehrere Begegnungen, Seminare und Feiern unter dem Motto "Von der Grenzöffnung zur Wiedervereinigung" stattfinden. "Dabei wollen wir möglichst viele Menschen einbeziehen und hoffen auf viele interessierte Beteiligte" - so Ludger Arnold abschließend.
Das Partnerschaftstreffen begann mit einem Gottesdienst

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