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Dr. Jens-Peter Horst aus Eschwege wird als Prädikant eingesegnet

Mi 25.03.2009 15:12
Am kommenden Sonntag, dem 29. März 2009, werden in einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtkirche in Bad Hersfeld sieben Frauen und sieben Männer in das Prädikantenamt eingesegnet. Darunter ist auch aus Eschwege Dr. Jens-Peter Horst. Die Beauftragung zum Dienst der freien Wortverkündung und Sakramentverwaltung, die vom Bischof ausgesprochen wird, nehmen Oberlandeskirchenrat Dr. Frithard Scholz als der für die Aus- und Fortbildung der Prädikanten zuständige Dezernent und die Pröpstin des Sprengels Hersfeld, Marita Natt, vor. Darüber hinaus wirken an dem Gottesdienst mit: die Beauftragte für den Prädikantendienst, Dekanin Ariane Vermeil (Bad Arolsen), die Vorsitzende des Prädikantenbeirates, Schwester Helga Raband, und der Studienleiter am Evangelischen Predigerseminar Hofgeismar, Pfarrer Martin Happel.
Prädikanten sind ehrenamtlich in der Kirche tätig. Sie werden vom Bischof berufen und haben das Recht zur freien Wortverkündigung (Predigt) und Sakramentsverwaltung (Taufe und Abendmahl). Ihrer Berufung geht eine einjährige Vorbereitungszeit voraus, in denen notwendige biblische und theologische Kenntnisse sowie grundlegende Kompetenzen in den Bereichen Homiletik (Predigtlehre), Liturgik (Lehre vom Gottesdienst) und Seelsorge in Theorie und Praxis erworben werden sollen. Am Ende der Vorbereitungszeit findet ein Abschlusskolloquium statt. Danach entscheidet der Bischof, ob die Rechte zur freien Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung verliehen werden können. Prädikanten werden in einem Gottesdienst vom Bischof oder einer von ihm beauftragten Person eingesegnet. In der ihm zugewiesenen Kirchengemeinde wird der Prädikant in einem Gottesdienst eingeführt. Derzeit sind im Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck 107 Prädikantinnen und Prädikanten tätig, 68 Männer und 39 Frauen.

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