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Kreissynode beschließt Gründung eines Evangelischen Forums und Kriterien zur Pfarrstellenanpassung

Sa 28.02.2009 15:17
Mit einem Gottesdienst in der Grebendorfer Kirche begann die Frühjahrssynode des Kirchenkreises. Bei den anschließenden Beratungen im Grebendorfer Bürgerhaus standen die Gründung eines Evangelischen Forums und die Pfarrstellenanpassung im Mittelpunkt. Einstimmig begrüßte die Synode die Einrichtung eines Evangelischen Forums, mit dem die Erwachsenenbildung in der Region verstärkt werden soll. Der neue Arbeitszweig, für den der Kirchenkreisvorstand zuvor eine Konzeption vorgelegt hatte, soll der Familienbildungsstätte eingegliedert werden. Mit der Leitung des Forums wurden Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost (Eschwege) und Pfarrer Johannes Meier (Sontra) beauftragt.
Der Kirchenkreisvorstand informierte die Synode über den notwendigen Abbau von 4,75 Gemeindepfarrstellen bis zum Jahr 2017. Hintergrund ist der seit langem anhaltende Mitgliederverlust. Allein im vergangenen Jahr verminderte sich die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder im Kirchenkreis um 744 auf jetzt 42.722. "Uns ist durchaus bewusst, dass die Anpassung der Pfarrstellen an die Mitgliederentwicklung ein schwieriger Prozess ist. Aber wir meinen, dass bei nüchterner Betrachtung kein Weg daran vorbei führt", sagte Dekan Dr. Martin Arnold. Die Synode beschloss - bei einigen Enthaltungen - vier Kriterien, an denen sich die weiteren Beratungen orientieren sollen: Die Gemeinden eines Kirchspiels sollten möglichst zur selben Kommune gehören; es sollten möglichst viele volle Pfarrstellen und möglichst wenig eingeschränkte Dienstaufträge stehen; die Pfarrstellen sollten - angesichts der Mitgliederentwicklung - möglichst über das Jahr 2017 hinaus stabil bleiben und das von der Landeskirche vorgegebene Ziel - 27,50 Pfarrstellen im Jahr 2017 - soll angestrebt werden. Der Kirchenkreisvorstand rief die Gemeinden auf, sich an den Überlegungen zu beteiligen. Die Beratungen sollen auf einer Sondersynode am 23. Juni 2009 fortgesetzt werden.
Zu Beginn hatte die Synode des kürzlich verstorbenen früheren Eschweger Dekans Gerd Pfleger gedacht. Dekan Dr. Arnold würdigte ihn als einen guten Seelsorger, der das Vertrauen vieler Menschen gehabt habe, und als einen Dekan, der den Kirchenkreis klug und umsichtig geleitet habe.
Grußworte an die Synode richteten Superintendent Andreas Piontek aus dem Partnerkirchenkreis Mühlhausen, der Kreisbeigeordnete Lothar Nöding und der Meinharder Bürgermeister Hans Giller.

Die Beschlüsse der Synode sowie weitere Informationen finden Sie auf diesen Seiten, wenn Sie den Links "Kirchenkreis", "Synode", und "Beschlüsse" folgen.
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