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"Ach wie gut, dass niemand weiß ..." - Gemeinde feiert Glauben-Wagen-Gottesdienst

Fr 06.02.2009 17:00
Passend zur Karnevalszeit drehte sich im ersten Glauben-wagen-Gottesdienst der Ev. Stadtkirchengemeinde Eschwege im neuen Jahr, zu dem das Glauben-wagen-Team am vergangenen Sonntag, 01.02.09,eingeladen hatte, alles um Masken und das Masken-Tragen. "Ach wie gut, dass niemand weiß ..." - wie es wirklich in mir aussieht, was ich denke, fühle und empfinde. In diesem Sinne gingen die GottesdiesnteilnehmerInnen im Ev. Gemeindehaus Rosengasse der Frage nach, wann und warum wir im Alltag häufig Masken tragen und damit unser eigentliches Ich, unsere wahre Identität, unsere wirklichen Gedanken und Gefühle oft vor anderen verbergen. In der Ansprache zeigte Pfr. Hofmann anhand der Geschichte vom Pharisäer und Zöllner, die im Tempel stehen und jeder auf ganz unterschiedliche Weise vor Gott treten und beten, auf, dass es befreiend sein kann, vor Gott seine Masken abzulegen. Denn vor Gott darf jede und jeder so sein, wie er, wie sie ist - offen, ehrlich, ungeschminkt und unverkleidet.
Der Gottesdienst, der wie alle Glauben-wagen-Gottesdienste mit einer offenen Ankommens- und Willkommensphase an Stehtischen eröffnet wurde, war neben modernen Liedern durch zwei Selbstgespräche von Maskenträgern, einer Masken-Aktion und einer offene Phase gestaltet, in der die GottesdienstteilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, sich mit ihren im Gottesdienst "gerissenen" Masken zu beschäftigen, Texte zum Thema zu lesen und auf sich wirken zu lassen oder auch in einem Spiegelkabinett verschiedene Masken aufzusetzen und auszuprobieren.
Jede/r ''reißt'' sich seine eigene Maske Selbstgespräch eines MaskenträgersIm Spiegelkabinett ...... probieren die einen verschiedene Masken aus ...... während sich andere mit ihrer eigenen Maske beschäftigen ...
... oder Texte zum Thema auf sich wirken lassen ...... oder untereinander ihre Gedanken austauschen.

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