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Mehr als 150 Gäste beim Neujahrsempfang des Kirchenkreises Eschwege

Do 15.01.2009 16:07
Ein große Zahl von Gästen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und viele Mitglieder der Kreissynode konnte der Kirchenkreisvorstand zum Neujahrsempfang in der Marktkirche begrüßen. Professor Dr. Dr. Klaus Dörner aus Hamburg sprach zum Thema "Daheim statt Heim. Wie wollen wir im Alter leben?" Er plädierte dafür, keine neuen Altenheime zu bauen, sondern Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass alte und pflegebedürftige Menschen dort leben und sterben können, wo sie zuhause sind. Dafür müssten das bürgerschaftliche Engagement gestärkt und neue solidarische Strukturen in der Nachbarschaft aufgebaut werden, z.B. ambulante Wohnpflegegruppen. "Die Kirche kann der Treffpunkt für Menschen sein, die sich bürgerschaftlich engagieren wollen", so Professor Dörner, "aus dem klassischen Besuchsdienst kann ein Nachbarschaftsverein werden." Sein engagierter und mit vielen Beispielen angereicherter Vortrag fand großen Zuspruch.
Während des Empfangs, der durch den "Jungen Chor Herleshausen" (Leitung: Lars Schmelzer und Marcus Zihn) mitgestaltet wurde, überreichte der Vorsitzende der neuen Kirchenerhaltungsstiftung Andreas von Scharfenberg erstmals Bewilligungsbescheide für zwei Kirchenprojekte. Für die Kirchengemeinde Niederdünzebach, die 15.000€ für die Neugestaltung ihrer Kirche gesammelt hatte, verdoppelte die Kirchenerhaltungsstiftung den Sammlungsbetrag. Ebenso erhielt die Stadtkirchengemeinde Eschwege 11.500€ für die Reinigung und Sanierung ihrer Orgel.
Dekan Dr. Martin Arnold berichtete von der Gründung eines "Aktionsbündnisses gegen Rechtsradikalismus" im Werra-Meißner-Kreis und rief alle Anwesenden auf, sich klar von der NPD und den "Republikanern" abzugrenzen.
Anstoßen auf ein gutes und gesegnetes Neues JahrProfessor Klaus Dörner bei seinem VortragAndreas von Scharfenberg überreicht Pfarrer Gernot Hübner den Bewilligungsbescheid der KirchenerhaltungsstiftungStärkung am BuffetDer Junge Chor Herleshausen
Bundestagsabgeordneter Michael Roth, Dekan Dr. Martin Arnold und Professor Dr. Dr. Klaus Dörner

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