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Kirchenkreis beteiligt sich an Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus

Di 13.01.2009 08:07
Nach den jüngsten Aktivitäten der NPD und Republikaner in Eschwege hat sich gestern in Eschwege ein breites Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus im Werra-Meißner-Kreis gegründet. An der Gründungsversammlung nahmen etwa 80 Einzelpersonen, Vertreter aller demokratischen Parteien, Verbände, Vereine, Schulen und Initiativen teil. Auch der Evangelische Kirchenkreis und das Katholische Dekanat waren vertreten. Das Aktionsbündnis fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, gegen die undemokratische, rassistische und menschenverachtende Politik der rechtsextremen Parteien Stellung zu beziehen: "Zeigen Sie Mut und Zivilcourage, stellen Sie sich konsequent gegen die ewig Gestrigen, die aus der Geschichte nichts gelernt haben", heißt es in dem Aufruf zu einer Kundgebung am Samstag, dem 17. Januar 2009, um 12.00 Uhr am unteren Stad in Eschwege. Auf dieser Kundgebung wird für die Evangelische und die Katholische Kirche Dechant Mario Kawollek aus Eschwege sprechen. Außerdem sollen Landrat Stefan Reuß sowie ein Vertreter der Gewerkschaften und der Kreisschülerrat zu Wort kommen.
Dekan Dr. Martin Arnold forderte die Partei der Republikaner auf, unverzüglich ein Wahlplakat mit dem Titel "Christliche Kultur erhalten" zurückzuziehen: "Die Politik der Republikaner steht der christlichen Kultur der Nächstenliebe und der gleichen Würde aller Menschen diametral gegenüber".

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