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Gottesdienst: "Gedenken gegen das Vergessen"

Mo 10.11.2008 10:02
Zum einem Gottesdienst "Gedenken gegen das Vergessen" hatte auch die Eschweger Stadtkirchengemeinde am 9. November im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht in die Neustädter Kirche eingeladen. An dem gut besuchten Gottesdienst nahmen auch Menschen aus anderen Gemeinden teil.
Vor dem Altar waren im Gedenken an die Zerstörung von menschlichem Glück, Leben, Eigentum und Miteinander Glasscherben und Steine zu sehen. Als Hoffnungszeichen erinnerten Lichter und eine Rose inmitten der Zerbrochenheit daran, dass Christen nicht im Schrecklichen stehen bleiben dürfen, sondern im Licht Jesu Christi nach Wegen der Gerechtigkeit und des Friedens in unserer Zeit suchen müssen.
Pfr. Heinrich Mihr erinnerte zu Beginn an ermutigende Aufforderungen aus der Bibel: "Denk an die Tage der Vergangenheit, lerne aus den Jahren der Geschichte!" (5. Mose 32,7) und "Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind." (Sprüche 31,8)
In der Predigt ging Pfr. Mihr auf die besondere Beziehung zwischen Juden und Christen ein und erinnerte in Verbindung mit dem Predigttext aus dem 1. Thessalonicherbrief an die Verantwortung und gebotene Wachsamkeit in unserer Zeit.
Texte und Gebete wurden von einigen Mitgliedern des Arbeitskreises "Eschweger Lesenacht" gesprochen. Darin ging es um die die Irrwege der Kirche in der damaligen Zeit, um das Bekennen von Schuld vor Gott und die Bitte um seine Vergebung.
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