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Stadtkirchengemeinde Eschwege: Fröhliche und herzliche Gemeindepartnerschaft

Mo 01.09.2008
Im wunderschönen Kirchgarten an St. NicolaiZu einem Partnerschaftstreffen hatten sich vom 29. bis 31. August 2008 Gemeindeglieder aus Burg bei Magdeburg und der Stadtkirchengemeinde in Eschwege in Burg getroffen.
Zu Eschweger Gruppe gehörten unter anderem Norbert Schill, Kirchenvorstandsbeauftragter für die Partnerschaft, und Pfr. Heinrich Mihr. Leider mussten einige an der Partnerschaft interessierte Eschweger kurzfristig absagen.
Am Ankunftstag wurden bei einem Begrüßungsabend die Eschweger herzlich von Pfarrer Joachim Gremmes, den Gastgebern und einigen Mitgliedern des Burger Kirchgemeinderats (so heißt dort der Kirchenvorstand) willkommen geheißen.
Die Gastgeber hatten für Samstag ein Besuchsprogramm ausgearbeitet, bei dem Eschweger und Burger einige Orte in der Umgebung kennen lernten, wie zum Beispiel einen Museumshof,Besuch im Museumshof den größten Lindenwald Europas Der größte Lindenwald Europasund die Colbitzer Brauerei als Beispiel für ein nach der Wende ausgebautes Privatunternehmen, das in der Region Arbeitsplätze gesichert hat. Der Besuch des Lindenwalds unter sachkundiger und engagierter Führung eines Försters sensibilisierte die Teilnehmenden für Fragen des schöpfungsgerechten Umgangs mit der Natur.
Am Abend wurde der von Pfr. Gremmes neuerbaute Lehmbackofen im wunderschönen Kirchengelände um St. Nicolai eingeweiht. Die leckere - von Pfr. Gremmes zubereitete Pizza - fand dabei großen Anklang.Pfarrer Gremmes am Lehmbackofen Die Eschweger konnten mit Staunen feststellen, wie die große Jugendgruppe - die im Juli eine Woche in Eschwege im Gemeindehaus Rosengasse bei uns verbachten - ein ganz selbstverständlicher Teil der Gemeinde ist. Jugendliche und Erwachsene verbrachten deshalb miteinander den Abend ohne "Berührungsängste". Die Jugendlichen und die Erwachsenen tauschten in Gesprächsrunden Erfahrungen aus beiden Gemeinden aus.
Am Sonntag trafen sich alle zum gemeinsamen Gottesdienstbesuch in der Kirche Unser lieben Frauen. Im außerordentlich gut besuchten Gottesdienst wurde Philipp Rösener, der beliebte Jugendmitarbeiter der Gemeinde verabschiedet, da er eine neue Aufgabe in Berlin übernommen hat.
Nach dem gemeinsamen Gemeindemittagessen Gemeinsame Mahlzeit im Kirchgartenim Kirchgarten um St. Nicolai -einem monatlich stattfindenden Brauch in der Gemeinde - wurde -wie am Abend zuvor- mit großer Begeisterung miteinander gesungen. Auch das gemeinsame Singen hat eine lange Tradition. Wie im letzten Jahr in Eschwege war es auch in diesem Jahr in Burg so, dass die guten Gespräche und das gemeinsame Singen den Abschied hinauszögerten.
Mit einem Segenslied wurden die Eschweger wieder auf die Heimreise geschickt. Zuvor dankten die Eschweger den gastgebenden Burger Familien und der Gemeinde für die herzliche Gastfreundschaft.St, Nicolai in Burg
Bei diesem herzlichen und fröhlichen Miteinander an diesem Wochenende war zu spüren, dass die Partnerschaft mit Leben erfüllt ist und sich aus der früheren "Patenschaft" im Laufe der Jahre eine lebendige "Partnerschaft" entwickelt hat. Das Aufeinanderhören sowie das Lernen voneinander bewirken, dass Christen dazu beitragen können, die unsichtbaren - aber doch an manchen Stellen noch spürbaren - Barrieren zwischen Menschen in alten und neuen Bundesländern abzutragen.
Der Termin für nächste Treffen wurde auch schon vereinbart. Die Burger wurden von Norbert Schill, dem Eschweger Partnerschaftsbeauftragten im Kirchenvorstand, eingeladen, vom 25.-27. September 2009 nach Eschwege zu kommen.Abschiednehmen

In den 24 Jahren der Partnerschaft fanden viele Begegnungen statt, durch die persönliche Kontakte geknüpft wurden. Auch Burger Kinder- und Jugendgruppen waren oft zu Gast im Gemeindehaus Rosengasse. Zuletzt war - wie bereits erwähnt- die Gemeindejugendgruppe aus Burg für eine Woche in Eschwege.

Die Partnerschaft zwischen der ehemaligen Neustädter Kirchengemeinde und der Gemeinde St. Nicolai in Burg besteht seit 1983/1984. Die Partnerschaft wird nun in Eschwege von der Stadtkirchengemeinde fortgeführt, die aus der Altstädter und Neustädter Gemeinde entstanden ist.
In Burg entstand aus den ehemaligen Gemeinden "St. Nicolai" und "Unser lieben Frauen" ebenfalls eine neue Gemeinde. Von den ehemals 3 Pfarrstellen besteht inzwischen nur noch eine. Burg ist eine Kleinstadt mit etwa 20.000 Einwohnern, von denen etwa 1.800 zur evangelischen Kirche gehören.
Besuch im MuseumshofIm GastgartenJugendliche aus der Gemeinde

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